Der erste Stein für moderne Therapie ist gelegt

Grundsteinlegung LWL Warstein
Grundsteinlegung LWL Warstein
Foto: WP

Suttrop.. Mehr als 11 Millionen Euro investiert der Landschaftsverband in den Neubau eines Gebäudes, das künftig die Behandlung suchtkranker Menschen beherbegen wird. „Es wird eine Wohfühlatmosphäre entstehen, die den modernen Absprüchen an Rehabilitation entspricht“, fürhte Chefarzt Bertrand Evertz nciht ohne Stolz aus, „die bisherigen Räume sind nicht mehr zeitgemäß für unser heutiges Verständnis von Therapie.“ Deshalb freue er sich umso mehr, dass mit dem Neubau und den beiden denkmalgeschützen, dann kernsanierten Gebäuden eine optimale Versorgung der Betroffenen geschaffen werde.

88 stationäre und zehn ganztägig ambulante Behandlungsplätze stehen dem LWL nach dem Ende der bauarbeiten in Suttrop zur Verfügung – voraussichtliche Anfang bis MItte des Jahres 2015. Migranten aus dem russisch und polnisch sprachigen Raum, die ihre Therapie komplett in ihrer Muttersprache absolvieren können, ältere suchtkranke Patienten und Suchterkrankte mit zusätzlicher Psychose — diese drei patientengruppen nannte Bertrand Evertz exemplarisch für die künftigen Nutzer des neuen rehabilitationszentrums Südwestfalen. „Gerade im Bereich der muttersprachlichen Therapie für MIgranten sind wir hier in warstein deutschlandweit führend. Mit dem neubau bringen wir allen Patienten ein hohes Maß an Wertschätzung entgegen“, so Evertz. gerade diese Wertschätzung sei es gewesen, die diesen Menschen in ihrem Leben oftmals gefehlt habe.

Michael Pavlicic, Stellvertretender Vorsitzender der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe, betonte vor allem die kontinuierliche Weiterentwicklung des Rehabilitationszentrums Südwestfalen am Satndort in Suttrop. „Seit der gründung des Zentrums hat sich die Angebotsstruktur immer wieder an die sich ändernden Bedarfe angepasst. Mit dem Neubau passen wir nun auch das Raumkonzept an die Moderne an.“ Der kaufmännische Direktor der LWL-gesundheitseinrichtungen, Helmut S. Ullrich, freute sich anlässlich der Grudnsteinkegung über die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Warstein. „gerade im bezug auf die beiden denkmlageschützen gebäuden, die nun mit dem neubau verbunden werden, haben wir sehr gut zusammen gearbeitet.“

Er habe zunächst Bedenken gehabt, gab Bürgermeister manfred Gödde zu: 2Ein Glaskasten zwischen wzei denkmalgeschützen gebäuden?“ Nach einem Rundgang sei er aber zu der Erkenntnis gekommen, dass dort etwas „herausragendes“ entstehen könnte. „Ich freue mich riesig über die Investition in usnerer Stadt. Hier ist Platz für Ideen und für menschlichkeit. Die gehört auch in ein modernes Gebäude und ich bin mir sicher, dass sie auch hier einziehen wird.“

 
 

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