„Der eine ist blöd, der andere offen rechtsradikal“

Bei der Landtagswahl im kommenden Jahr wird die CDU im Kreis Soest erstmals auch mit der AfD um Stimmen konkurrieren. Wie denn Bürger, die zwischen beiden Parteien schwanken, für die Christdemokraten gewonnen werden könnten, fragte ein Mitglied nach der Vorstellungsrunde. Die Kandidaten setzen auf unterschiedliche Stategien, wie ihre Antworten belegen.

„Wir müssen uns stark abgrenzen von deren hetzerischen Äußerungen“, betonte Wolfgang Schneider. Die AfD halte keine Lösungen für die Probleme des Landes bereit. In dieselbe Kerbe schlug Jörg Blöming, auch wenn er „die Sorgen der Menschen verstehen“ könne.

Sven Rehborn äußerte die Hoffnung, dass die AfD in der Region „nicht das große Thema ist“, denn die Partei entlarve sich dieser Tage selbst. „Die AfD lebt nur von Parolen“, urteilte auch Franz Gausemeier.

Auf seine Erfahrungen im Kreistag, in dem zwei AfD-Mitglieder sitzen, berief sich Markus Patzke: „Davon ist der eine blöd und der andere offen rechtsradikal.“ Er habe genug Vertrauen, dass die Bürger das merkten.

Einzig Christian Aunitz forderte auch von der eigenen Partei eine Kurskorrektur: „Wir dürfen das Parteiprogramm nicht grün einfärben, sonst gehen die Leute woanders hin.“

 
 

EURE FAVORITEN