Blitzer auf LWL-Gelände

Der Bewohnerbeirat des LWL-Wohnverbunds Warstein zusammen mit Einrichtungsleiterin Doris Gerntke-Ehrenstein (5.v.l.) und den beiden Ortsvorsteherinnen für Warstein und Belecke, Elisabeth Wiese (3.v.l.) und Elke Bertling (r.).
Der Bewohnerbeirat des LWL-Wohnverbunds Warstein zusammen mit Einrichtungsleiterin Doris Gerntke-Ehrenstein (5.v.l.) und den beiden Ortsvorsteherinnen für Warstein und Belecke, Elisabeth Wiese (3.v.l.) und Elke Bertling (r.).
Foto: WP
Viele Autofahrer sind trotz Tempo 20 auf dem LWL-Gelände viel zu schnell unterwegs.„Wir freuen uns über jeden, der diese Parkanlage besucht, aber bitte: Fahren Sie rücksichtsvoll!“ lautet daher nun der Appell des Bewohnerbeirats.

Warstein..  Das Signal ist eindeutig: Gleich zwei Schilder weisen direkt hinter der Zufahrt auf das Gelände der Einrichtungen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) in Warstein auf die Geschwindigkeitsbeschränkung „Tempo 20“ hin. Dennoch sehen die Bewohnerinnen und Bewohner des LWL-Wohnverbunds immer wieder Autofahrer, die ihre Fahrzeuge teils deutlich zu schnell über die engen Straßen jagen. „Wir freuen uns über jeden, der diese Parkanlage besucht, aber bitte: Fahren Sie rücksichtsvoll!“ lautet daher nun der Appell des Bewohnerbeirats.

Mit seiner Forderung steht das Gremium, das die Interessen der Wohnverbundsklienten gegenüber der Einrichtungsleitung vertritt, nicht alleine da. Auch Elisabeth Wiese und Elke Bertling sind die Temposünder ein Dorn im Auge. „Hier geht es schließlich um die Sicherheit aller, die sich auf diesem Gelände aufhalten“, sagen die beiden Ortsvorsteherinnen für Warstein und Belecke unisono.

Inklusives Warstein

Bereits vor einiger Zeit fand daher ein Treffen zwischen dem Bewohnerbeirat, der Wohnverbundsleitung und den Ortsvorsteherinnen statt. „Im Sinne eines inklusiven Warsteins haben wir dabei gemeinsam ausgelotet, was bisher schon umgesetzt wurde, um die Teilhabe der Bewohnerinnen und Bewohner aktiv zu fördern, und welche Projekte man künftig noch angehen sollte, um die Belange der Klienten bestmöglich umzusetzen“, erklärt Beiratsassistentin und Wohnverbundsmitarbeiterin Karla Seehausen.

Dabei wurde schnell klar: Eine angemessene Fahrtgeschwindigkeit kommt nicht nur dem Wohnverbund zugute, sondern auch den Bewohnern des LWL-Pflegezentrums, den Patienten der LWL-Klinik, deren Angehörigen sowie sämtlichen Mitarbeitern und allen Gästen, die auf dem Parkgelände spazieren gehen oder in dem Café etwas trinken wollen.

Der Bewohnerbeirat freut sich, dass bereits Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung umgesetzt worden sind: So wird auf dem gesamten LWL-Gelände in unregelmäßigen Abständen geblitzt.

Große Parkplätze nutzen

Die Leiterin des Wohnverbunds Warstein, Doris Gerntke-Ehrenstein, bemüht sich, mit gutem Beispiel voran zu gehen und lässt in der Regel ihr Auto auf einem der beiden großen Parkplätze stehen, die sich vor der Schrankenanlage befinden, hinter der das Parkgelände beginnt.

Diese Rücksichtnahme wünscht sich der Bewohnerbeirat auch von anderen Autofahrern. „Als ich Mitte der 1970er-Jahre hierhergezogen bin, konnte ich noch auf der Mitte der Straße gehen, ohne dass etwas passiert ist“, erinnert sich Eckhard Manskopf: „Heute geht das wegen der Autos nicht mehr!“

EURE FAVORITEN