Belecker „Perle“ ein Erfolgsmodell

Belecke..  Die Realschule Belecke (RSB) hat auf Bitte der Landesinitiative Bildung und Gesundheit ihr Projekt „Perle“ bei einer Fachtagung in Bochum vorgestellt. Ministerin Löhrmann, die sich für ein engeres Zusammenwachsen der Themen Gesundheit und Bildung aussprach, wurde unterstützt von Staatssekretärin Martina Hoffmann-Babache.

Sie plädierte dafür, in Schulen „Fundamente aufzubauen, die eine erfolgreiche Gesundheitsförderung“ und vor allem auch Prävention nachhaltig sichern“. Weil es im Projekt „Perle“ an der RSB sowohl um psychische als auch um physische Gesundheit geht, war das Interesse der rund 500 Teilnehmer hoch. Darüber freuten sich Gudrun Haarhoff (Ansprechpartnerin für das Projekt Perle) und Konrektorin Christine Terske.

Das Projekt findet seit sechs Jahren an der Realschule statt, damit ist ein reichlicher Erfahrungsschatz vorhanden. Als „Bewegungsfreudige Schule“ arbeitet die Schule arbeitete schon damals mit der Landesinitiative BUG, früher OPUS, zusammen und wurde diesbezüglich schon dreimal ausgezeichnet.

Eine Wochenstunde

So ist das Projekt „Perle“ aus der Bewegungsfreudigen Schule erwachsen und versteht sich als Weiterentwicklung. Mit einer Wochenstunde ist „Perle“ im Stundenplan der Klassen fest verankert, zahlreiche Maßnahmen wie Suchtprävention in Klasse 8 und AGs wie Ausbildung zum Sporthelfer und Einsatz im Pausensport oder Ausbildung zum Streitschlichter und Einsatz in der Schlichtung ergänzen die „Perle-Stunde“ beim Klassenlehrer.

Psychische Reife, Erziehung, Respekt, Lebenstüchtigkeit und Erwachsenwerden sind Themen, mit denen sich die Schüler auseinandersetzen. Erkenntnisse und Ergebnisse werden in einem Portfolio festgehalten, das die Jugendlichen in ihrer Schullaufbahn begleitet. „Das Projekt kommt gut an – sowohl bei den Schülern als auch bei Eltern und Lehrern“, stellen Gudrun Haarhoff und Christine Terske fest. „Es unterstützt nicht nur den Einzelnen in seiner Entwicklung, es trägt auch zu einem guten gesunden Klassenklima und Schulklima bei.“

Gerade Schulen im Aufbau nutzen die Chance, sich in Belecke aus erster Hand zu informieren. So lebt das Projekt anderorts weiter, auch wenn sich die Realschule Belecke im Abbau befindet.

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