Auf Wiedersehen

Heute sage ich nicht nur „Guten Morgen“, sondern muss mich auch verabschieden und Ihnen „Alles Gute“ wünschen. Meine zweieinhalb Monate in Warstein sind schon vorbei, viel zu schnell ging das, und jetzt muss ich schon wieder weiterziehen. Die erste Volo-Station vergisst man nicht, bekam ich letztens noch zu hören. Stimmt, ich glaube nicht, dass ich Warstein vergessen werde: Zum Beispiel den Anblick meines roten VW-Lupos im Schnee, als ich auf dem Weg von meiner Wohnung auf der Platte zur Redaktion war. Nur Weiß um mich herum, und weit und breit niemand, den ich hätte um Hilfe bitten können. Aber: Der Sauerländer lässt einen nicht im Stich, kurze Zeit später war ich schon wieder befreit, und weiter ging’s.


Etwa am Karnevalswochenende zum KG MüSiWa ins Haus Teiplaß, wo schließlich im entscheidenden Moment das I-Pad versagte. Shit happens, aber auch das gehört dazu. Den Karneval habe ich auf jeden Fall in vollen Zügen miterlebt: Garde, Elferrat, Zeremonienmeister – alles so Begriffe, die mir nun im Gedächtnis bleiben. Genauso wie der legendäre Derbysieg der VfS-Handballer, den ich live in vollbesetzter Dreifachturnhalle miterleben durfte. Spannend war’s und knapp, und am Ende jubelten die Heimfans. Stark.


Vom Winter in den Frühling: Wenn ich mich zu Beginn noch durch die kalte Jahreszeit kämpfen durfte, habe ich später auch die ersten Frühlingstage miterlebt. Beim Geocachen oder bei meiner Tour mit Stefan Enste auf der Suche nach Bergbauspuren. Überhaupt: Talk am Turm, Treffen der Waldbesitzer, Schulausschuss – einem „Volo“ in Warstein wird nicht langweilig. Und eigentlich weiß ich schon, dass ich bestimmt wiederkommen werde – spätestens zur Montgolfiade. Und, um meinen lieben Kollegen noch einmal einen Besuch abzustatten. Also sage ich jetzt nicht nur „Guten Morgen“, sondern auch „Auf Wiedersehen“.

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