Altenrüthen setzt auf die Kartoffel

Von Tanja Frohne
Präsentieren beim Westfälischen Hansetag in Rüthen alles rund um die Kartoffel: Andre Kettler (KLJB), Ralf Schulte-Steffens (Schützenverein), Bernd Henne (Munga-Club), Andre Arens (Musikverein), Ortsvorsteher Claus Wiegelmann-Marx, Beate Wolf (kfd), Hartmut Modes (CDU), Julia Wiegelmann-Marx (Sportverein) und Ortsheimatpfleger Franz Nowak.
Präsentieren beim Westfälischen Hansetag in Rüthen alles rund um die Kartoffel: Andre Kettler (KLJB), Ralf Schulte-Steffens (Schützenverein), Bernd Henne (Munga-Club), Andre Arens (Musikverein), Ortsvorsteher Claus Wiegelmann-Marx, Beate Wolf (kfd), Hartmut Modes (CDU), Julia Wiegelmann-Marx (Sportverein) und Ortsheimatpfleger Franz Nowak.
Foto: WP

Altenrüthen.  In die heiße Planungsphase für den 30. Westfälischen Hansetag in Rüthen ist auch Altenrüthen eingestiegen. Logisch, dass auch der älteste Ortsteil mit dabei ist und sich präsentiert, denn: „Ohne uns gäbe es Rüthen gar nicht“, betont Bernd Henne vom Munga-Club. Schließlich ist der am Fuße des Stadtberges gelegene Ort die Keimzelle der Stadt Rüthen. Nicht die Geschichte soll jedoch im Vordergrund stehen, stattdessen soll sich alles um die Kartoffel drehen, informierte Ortsvorsteher Claus Wiegelmann-Marx bei einem Treffen der Vereinsvertreter.

Ideen, wie das Thema umgesetzt werden könnte, haben die Altenrüthener genug: Bratkartoffeln mit deftiger Beilage, Kartoffelwaffeln und dazu ein Kartoffelschnaps sollen angeboten werden. Dazu gibt es Informationen zum Dorf, die Standarte wird ausgestellt. Ortsheimatpfleger Franz Nowak wird seinen Film über Altenrüthen in Endlosschleife auf einem großen Bildschirm präsentieren. „Wir wollen ja das Dorf repräsentieren und nicht nur die Kartoffel“, betonte Bernd Henne. Daher möchten die Vereine auch gerne das Altenrüthener Bier ausschenken, das noch immer in der Hausbrauerei hergestellt wird.

In die Details einsteigen konnten die Vereine noch nicht, da eines noch geklärt werden muss: Die Platzfrage. Da man an der Niederen Straße zu wenig Raum zur Verfügung hätte, haben der Ortsvorsteher und Hartmut Modes Kontakt mit Christoph Scholz und Stefan Buschhoff von der Warsteiner Brauerei Immobilien aufgenommen. Die haben zwar schon ihr Einverständnis signalisiert, dass die Altenrüthener vor der Ratsschänke ihre Zelte aufschlagen können, damit in Nachbarschaft zu Kallenhardt und Kneblinghausen stünden, doch die abschließende Zusage fehlt noch. Gibt es grünes Licht, können die Planungen perfekt gemacht werden.