Alle Ärzte versprechen Aufnahme der Mbamba-Patienten

Nachdem das Ehepaar Mbamba in den Ruhestand gegangen ist, treffen sich Bürgermeister Thomas Schöne, Suttrops Ortsvorsteher Udo Koerdt und der Ärzteverein Warstein/Rüthen, um über die medizinische Versorgung in Suttrop zu beraten.
Nachdem das Ehepaar Mbamba in den Ruhestand gegangen ist, treffen sich Bürgermeister Thomas Schöne, Suttrops Ortsvorsteher Udo Koerdt und der Ärzteverein Warstein/Rüthen, um über die medizinische Versorgung in Suttrop zu beraten.
Foto: WP
Der Ärzteverein Warstein/Rüthen sichert den Suttroper Patienten die medizinische Versorgung auch nach der Aufgabe der letzten Praxis im Ort zu.

Warstein. Auch nachdem das Hausärzte-Paar Mbamba seine Praxis in Suttrop wie berichtet aufgegeben hat, bleibt die ärztliche Versorgung in der Region auf einem hohen Niveau. Das ist das Fazit, das sich aus einem Treffen des Ärztevereins Warstein/Rüthen mit Bürgermeister Thomas Schöne und Suttrops Ortsvorsteher Udo Koerdt ziehen lässt. Alle Praxisteams sicherten zu, die Patienten aus Suttrop aufzunehmen.

Zudem stehen zwei neue Ärzte für die ambulante Versorgung bereit. Stefan Kura, ehemals Oberarzt am Marienkrankenhaus Soest, hat die Praxis von Dr. Jezek in Rüthen übernommen ( . Gleichzeitig wurde das Praxisteam um Dr. Krämer in Belecke erweitert um Dr. Nina Boss, die ebenfalls am 1. Juli eingestiegen ist.

Keine Mangelversorgung

„Wir sind hoch erfreut über das – nicht nur medizinische – Engagement unserer Ärzte“, betonen Thomas Schöne und Udo Koerdt. „Die Ärzteschaft in Warstein und Rüthen kommt sowohl ihren medizinisch-ethischen, als auch ihren versorgungspolitischen Aufgaben nach.“

Die Zahlen der kassenärztlichen Vereinigung ergeben, dass das Versorgungsgebiet Warstein/Rüthen aktuell nicht mangelversorgt ist. Im Kreisgebiet sind andere Kommunen, wie Werl schlechter gestellt. „Trotzdem werden wir die weiteren Veränderungen in allen neun Ortsteilen kritisch und konstruktiv begleiten, um jegliche Tendenzen, die zu einer medizinischen Unterversorgung führen könnten, von vornherein abzuwenden“, kündigt Schöne an. Gleiches gelte für die Apothekenversorgung.