140 Ehemalige schwelgen in Erinnerungen

Rund 140 ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LWL-Klinik, des LWL-Pflegezentrums und des LWL-Wohnverbunds Warstein folgten jetzt der Einladung ihrer alten Arbeitgeber und verbrachten im Festsaal der Einrichtungen einen informativen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen. Foto: LWL/Schulte-Nölle
Rund 140 ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LWL-Klinik, des LWL-Pflegezentrums und des LWL-Wohnverbunds Warstein folgten jetzt der Einladung ihrer alten Arbeitgeber und verbrachten im Festsaal der Einrichtungen einen informativen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen. Foto: LWL/Schulte-Nölle
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Warstein..  Stillstand ist für die Warsteiner Einrichtungen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) ein Fremdwort. Was auf der Großbaustelle zwischen den Gebäuden 55 und 56 entsteht und welche weiteren Entwicklungen aktuell zu verzeichnen sind, davon konnten sich jetzt rund 140 ehemalige Mitarbeiter der LWL-Klinik, des Pflegezentrums und des Wohnverbunds ein detailliertes Bild machen.

Zusammen mit ihren Ehepartnern waren sie auch in diesem Jahr wieder der Einladung gefolgt, um im gut gefüllten Festsaal der Einrichtungen Informationen aus erster Hand zu erhalten und anschließend bei Kaffee und Kuchen mit ehemaligen Arbeitskollegen ins Gespräch zu kommen. Für schwungvolle Unterhaltung sorgte dabei einmal mehr die LWL-Bläsergruppe – ehemals „Wästertaler“ – unter der Leitung von Josef Spanke.

Noch unter altem Namen bekannt

Helmut S. Ullrich, Kaufmännischer Direktor der LWL-Gesundheitseinrichtungen im Kreis Soest, begrüßte die Ruheständler und gab einen Überblick über die laufenden und geplanten Projekte im Rahmen der Gebäudestrukturentwicklung am Standort Warstein. Im wahrsten Sinne ins Auge fallen dabei die umfangreichen Baumaßnahmen zwischen den Häusern 55 und 56 – „vielen von Ihnen sicherlich noch unter den Namen ‚Haus Domagk’ und ‚Haus Brehmer’ bekannt“, erinnerte Ullrich an die ursprünglichen Bezeichnungen der zum LWL-Rehabilitationszentrum Südwestfalen gehörenden Gebäude.

Moderner Funktionstrakt

Zurzeit entsteht an dieser Stelle ein moderner Funktionstrakt mit 88 stationären und zehn ganztägig ambulanten Behandlungsplätzen. Weitere 22 stationäre Betten befinden sich im Gebäude 57 („Haus Schmidt“). Die Gesamtzahl der Behandlungsplätze im Rahmen der Suchtrehabilitation bleibe somit durch den Neubau unberührt, so der Kaufmännische Direktor, der im Übrigen betonte, dass die Baumaßnahmen gut voranschreiten würden: „In 2015 wird der Komplex bezugsfertig sein“, stellte Ullrich in Aussicht.

Bereits im April dieses Jahres abgeschlossen ist der Generalumbau des zum LWL-Institut für Rehabilitation gehörenden Gebäudes W52. Die neubarocke Villa „Haus Virchow“ bietet zwölf Klienten Platz, die an der medizinisch-beruflichen Rehabilitation teilnehmen. Das Besondere daran: Das baulich-organisatorische Konzept entspricht modernsten Standards, gleichzeitig wurden die Anforderungen der Denkmalpflege erfüllt.

Zukunftsweisende Um- und Anbauarbeiten beschäftigen momentan auch den örtlichen LWL-Wohnverbund. „Um den Vorgaben des Wohn- und Teilhabegesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen zu entsprechen, müssen wir diverse Gebäude modernisieren“, erklärte Helmut S. Ullrich den anwesenden Ruheständlern. Sozusagen auf der Zielgerade befindet sich dabei das Haus 04.

Plätze für Eingliederungshilfe

Um die erforderlichen 24 Plätze im Bereich der stationären Eingliederungshilfe zu schaffen, wird das Gebäude kernsaniert und um einen Anbau erweitert. Bereits Ende des Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein und die ersten Bewohner ihre Zimmer beziehen. Weitere Gebäude sollen folgen. „Bis 2018 werden wir dieses Großprojekt dann endgültig abgeschlossen haben“, informierte Ullrich.

Der Kaufmännische Direktor nutzte den Rahmen des Pensionärstreffs zugleich, um den neuen Pflegedirektor der LWL-Kliniken Warstein und Lippstadt vorzustellen. Magnus Eggers hat zum 1. April die Nachfolge von Rüdiger Keuwel angetreten. Der 40-Jährige war zuletzt in der Pflegedirektion des Uniklinikums Köln tätig.

Er schaue mit großem Respekt auf die bisher in den Einrichtungen geleistete Arbeit, sagte Eggers. Beide Klinken böten für die Herausforderungen der Zukunft – darunter die demografische Entwicklung – ein gutes Fundament. „Ich bin optimistisch, dass dieses Fundament zugleich eine gute Ausgangslage bietet, um uns weiterhin wettbewerbsfähig zu zeigen.“

 
 

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