Sozialarbeit an Schulen: CDU stellt Fragen

Siegen-Wittgenstein..  Die CDU-Kreistagsfraktion hält eine Verstetigung der Schulsozialarbeit und damit ihre langfristige Sicherung für geboten. „Diese unterstützt Schüler in vielen Lebens- und Problemlagen, eröffnet Bildungschancen und bereichert das soziale Miteinander“, so Vorsitzender Bernd Brandemann. Auch gehe es um Planungssicherheit für die Schulsozialarbeiter. Nach Auffassung der Fraktion muss das Land die Schulsozialarbeit dauerhaft finanzieren – eine Position, die die Bundesarbeitsministerin vertritt, aber nicht die NRW-Ministerpräsidentin.

Eigenanteil

Im Zuge der Verhandlungen über das Bildungs- und Teilhabepaket ermöglichte der Bund eine Finanzierung der Schulsozialarbeit, die auf die Jahre 2011 bis 2013 befristet war. Im November 2014 gab die Landesregierung bekannt, die Beschäftigung von Schulsozialarbeitern aus demselben Budget für die nächsten drei Jahre weiter zu unterstützen. Für den Kreis Siegen-Wittgenstein ergibt sich demnach ein kommunaler Eigenanteil von 40 Prozent.

Konkret will die CDU nun wissen, wie die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit durch das Land im Detail geregelt ist. Außerdem soll die Verwaltung dem Schul- und dem Sozialausschuss einen Überblick geben, wo in Siegen-Wittgenstein an Schulen Sozialarbeiter beschäftigt sind und wie viele davon aus dem Bildungs- und Teilhabepaket bezahlt werden. Zudem fragt die CDU, ob bereits Schulsozialarbeiter ihre Stellen verloren haben, weil die Kommunen sie nicht — wie bis Ende 2014 gefordert — allein bezahlen können.

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