Siegener Versorgungsbetriebe als Impulsgeber für die Region

Siegen..  Die Siegener Versorgungsbetriebe (SVB) sind ein wirtschaftlicher Impulsgeber für die Region. Das ist eines der Ergebnisse einer Studie, die das Pestel-Institut jetzt vorgelegt hat. Von jedem Euro, den die SVB ausgeben, verbleiben 82 Cent in Stadt und Umland. Siegen und Netphen erhalten von den genannten 82 Cent zusammen 61 Cent.

Untersucht wurde unter anderem, wie viele Aufträge an Unternehmen aus der Heimat vergeben werden, wie viele Steuern, Abgaben und Gewinne in Siegen und Netphen gezahlt werden und wie die Wertschöpfung in- und außerhalb der Untersuchungsgebiete aussieht. Basis für die Pestel-Studie waren Kennzahlen aus dem Jahr 2015.

Ein kommunales Unternehmen

„Dieses starke, heimatbetonte Ergebnis hat auch uns überrascht“, kommentierte Geschäftsführer Alfred Richter. „Wir wussten zwar immer schon, dass der Betrieb viel für die Menschen in der Heimat tut. Das Pestel-Institut zeigt uns aber jetzt, dass die SVB noch viel mehr bewirken.“ So entfaltet die wirtschaftliche Tätigkeit der SVB also vor allem die Vergabe von Aufträgen an heimische Unternehmen, Wirkungen, die quasi wie wirtschaftliche Wellen wirken. Beziffern lässt sich dieser wirtschaftliche Gesamtimpuls in 2015 mit 66,25 Mio. Euro. Die SVB sind ein kommunales Unternehmen, das spiegelt sich auch in der Gesellschafterstruktur wider: 74,9 Prozent der Anteile liegen bei der Stadt Siegen, der Rest bei der rhenag AG.

Spenden und Sponsoring

Die Umsätze, die das Unternehmen erwirtschaftet, kommen aber nicht nur den Auftragnehmern in der Region zugute, sondern auch den hier lebenden Menschen: Im Durchschnitt des Jahres 2015 arbeiteten 130 Mitarbeiter für die SVB, darunter Anlagenmechaniker, Kaufleute, Ingenieure und viele andere. Indirekt sind es noch deutlich mehr, nämlich bei Auftragnehmern und auch im öffentlichen Dienst. Umgerechnet 114 Vollzeitkräfte beziehen aktuell Lohn und Gehalt.

224 weitere Arbeitsplätze werden durch die SVB-Aktivitäten in Siegen und Netphen mittelbar ausgelöst, nimmt man die gesamte Region, kommt man auf 338 Arbeitsplätze, wie das Pestel-Institut errechnet hat. Rund 80 000 Euro jährlich gehen als Spenden und Sponsoringausgaben direkt an Vereine, soziale Projekte und kulturelle Veranstaltungen.

 
 

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