Rap, Rock und Klassik auf BlueBox-Bühne vereint

Classic meets Rock meets HipHop: Viele Besucher in der Bluebox.
Classic meets Rock meets HipHop: Viele Besucher in der Bluebox.
Foto: Sonja Riedel
Premiere in der Bluebox: Crossover-Projekt ‘Classic meets Rock meets Hip Hop’ begeistert Publikum.

Siegen..  Ein Mädchen mit Dreadlocks spielt Cello, ein Punker sitzt am Klavier und in der Mitte der Bühne stehen zwei Rapper: In der Bluebox gab es am Freitagabend die Premiere des Crossover-Projekts „Classic meets Rock meets Hip Hop“. Der Veranstaltungsraum ist komplett gefüllt.

Die 13 Musiker im Alter von 15 bis 19 Jahren erhalten viel Applaus vom Publikum. „Die Idee war, mit verschiedenen Musik-Sparten was zu machen“, erklärt der stellvertretende Leiter der Bluebox, Frank Kimpel.

Nachtmusik und Wonderwall

Für das Projekt haben sich ein halbes Jahr lang Jugendliche aus der Bluebox mit Schülern der Fritz-Busch-Musikschule getroffen. Einmal pro Woche haben sie geprobt. „Alle haben Spaß an der Musik, das hat sie zusammen geführt“, sagt Kimpel. Dabei sind auch neue Freundschaften entstanden. Einige treffen sich jetzt auch außerhalb der Probe. „Wahrscheinlich hätten die sich sonst nie kennengelernt“, sagt Kimpel. Die jungen Musiker spielen klassische Stücke wie die kleine Nachtmusik von Mozart. Aber auch der Hit „Wonderwall“ der Britpop-Gruppe Oasis gehört zum Programm dazu. Ein Höhepunkt des Abends ist das Titellied einer aktuellen amerikanischen Fernsehserie, zu dem die Jugendlichen einen Text gedichtet haben. In die Sparte Rock gehört der Hit „Kashmir“, das im Original von Led Zeppelin stammt.

Was noch?
Für die Jugendlichen des Crossover-Projekts hat sich das Üben doppelt gelohnt: Nach ihrer Premiere am Wochenende in der Bluebox treten sie auch beim
KulturPur-Festival auf dem Giller auf.

Das Classic-meets-Hiphop-Projekt wird von der Sparda-Stiftung finanziert.

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