Radweg-Fortsetzung und Kreisel lassen auf sich warten

Deuz..  Aus dem Jahr 2007 stammt das Nutzungskonzept für die stillgelegte Bahntrasse, 2008 fasste der Stadtentwicklungsausschuss den Beschluss über den Deuz betreffenden Rahmenplan: Verwirklicht wurde seitdem der Dorfplatz, während der „Gewerbepark“ nicht erschlossen werden kann. Auf der Strecke geblieben ist aber auch die Planung für den östlichen Bereich des ehemaligen Bahndamms: Hier sollte der Radweg fortgesetzt werden, der bereits zwischen Netphen und Deuz auf der früheren Trasse angelegt wurde, vor dem Bahnhofsgelände allerdings auf die andere Wertheseite wegschwenkt und über den Deuzer Weg nach Salchendorf weiterführt. Bedingung dafür, die Radfahrer künftig direkt zum Bahnhof durchfahren zu lassen, ist allerdings der Bau einer neuen Brücke über die Werthe, um hinter dem Freibad die Verbindung zu dem vorhandenen Weg herzustellen.

Ebenfalls Bestandteil des Rahmenplans ist der Kreisverkehrsplatz am Bahnhof, der den Knoten Albert-Irle-, Herborner und Feuersbacher Straße neu ausbildet. Stellvertretende Bau-Fachbereichsleiterin Petra Ahlemeyer-Giesler stellte den Entwurf für den 29-Meter-Durchmesser-Kreisel vor — der so bald nicht kommt: „Der Landesbetrieb Straßenbau hat andere Prioritäten.“ Einen der ersten 30 Plätze in der Projektliste hat das Vorhaben nicht; jährlich schaffen es zwei bis drei Projekte bis zur Realisierung.

Ortsbürgermeister Dr. Herbert Kneppe gab der UWG einen weiteren Wunsch mit: ein Neubaugebiet oberhalb von Nahtweg und AWO-Schule. Die Siedlung könnte, nach der Flurbezeichnung, „Dahlborn“ heißen.

 
 

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