Neue Löschfahrzeuge kosten 600 000 Euro

Jürgen Schade
Neue Feuerwehrfahrzeuge wurden in Weidenau übergeben. Foto: Jürgen Schade
Neue Feuerwehrfahrzeuge wurden in Weidenau übergeben. Foto: Jürgen Schade
Foto: Jürgen Schade

Siegen-Weidenau. Nach einem aus Sicht der Rettungskräfte anstrengenden Osterwochenende gab es am Donnerstagabend Grund zur Freude bei den Feuerwehrleuten der Hauptwache, des Löschzugs Geisweid sowie des Löschzugs Eisern. Die Wehren bekamen ihre neuen Einsatzfahrzeuge.

Für den Löschzug Geisweid bedeutet das nach einer gewissen „Improvisationszeit“ mit dem Mehrzweckfahrzeug endlich ein neues Löschgruppenfahrzeug HLF 20/10 in Empfang nehmen zu dürfen.

Die Eiserner Wehrleute hatten sich als Ersatz für das 30 Jahre alte Tanklöschfahrzeug ein vollgeländegängiges Modell gewünscht und ausgesucht, um auch steilste Strecken in Eisern und den umliegenden Wäldern erreichen zu können. Allrad hat aber auch der Mercedes Vito Einsatzleitwagen für die hauptamtliche Wache.

„Dies sind keine Geschenke, die Ihnen die Stadt Siegen macht“, betonte Bürgermeister Steffen Mues. „Es sind notwendige Anschaffungen, um den Bürgern die nötige Sicherheit, aber vor allem den Wehrleuten, die damit umgehen, die beste Ausrüstung zur Verfügung zu stellen.“ Das, so Mues, habe natürlich seinen Preise. Aber die mehr als 600 000 Euro, die in diese Fahrzeuge investiert wurden, seien „sehr gut angelegtes Geld“.

Man wisse, wie wichtig die Arbeit der Feuerwehr – freiwillig wie hauptamtlich – sei. Deshalb tue die Stadt Siegen alles, um diese Arbeit so gut wie es geht zu unterstützen: „Schließlich sind es die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren, die gerufen werden, wenn Autos in Brand geraten, Dialysepatienten in Fahrstühlen stecken bleiben, sich ungeplante Osterfeuer entzünden oder Katzen in Kippfenstern stecken bleiben und per Drehleiter gerettet werden müssen.“