Mobiler Autoschoner überzeugt Jury

Siegen-Wittgenstein..  „WAS Wittgensteiner Autoschoner“, so der Firmenname des Teams vom Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD). Ihr Produkt „Flink“ erleichtert laut WAS „jungen Frauen mit kleinen Kindern und älteren Menschen das Aussteigen in engen Parklücken“. Ein beflocktes Silikonpad mit Vakuumeffekt, am äußeren Rand der Autotür angebracht, verhindert Kratzer am Nachbarauto, sollte ein Ein- und Aussteigen ohne Kontakt nicht möglich sein. Die Jury ließ sich gerne von dem ausgearbeiteten Logo, den guten Marktchancen sowie der möglichen Umsetzbarkeit der Idee überzeugen und vergab den ersten Platz.

Die Ideen der fünf Schülerteams sollen allesamt Alltagsprobleme und –hürden beseitigen. Die Bandbreite könnte nicht weiter gefasst sein und reichte von Schutz für Autotüren,Vermeidung von ungewollter Betäubung durch „K.O.-Tropfen“, sprachgesteuerten Luxusduschen für jedermann oder einem automatischen Müslimischer für zu Hause bis hin zu einer Betreuungseinrichtung für Hunde. Alle 100 Schüler von vier weiterführenden Schulen Siegen-Wittgensteins bewiesen, dass Visionen keine Hirngespinste bleiben müssen.

Doch nicht nur die reinen Geschäftsideen und deren Umsetzung flossen in die Gesamtbewertung mit ein: Sowohl die Bühnenpräsentation vor der Jury und den rund 200 Besuchern sondern auch die Darbietung der Ideen an den phantasievoll gestalteten Messeständen der Schülerteams gaben den Ausschlag für die Bewertung.

Platz 2 – die Luxusdusche

Den zweiten Platz erhielt die Idee „LuxuryWaterSystem“ der Carl-Kraemer-Realschule Hilchenbach. Dieses sprachgesteuerte Duschpaneel mit LED-Umrandung und Touchdisplay speichert die Temperatur-, Musik- und Wasserdruck-Vorlieben der verschiedenen Duschnutzer. Durch die Sprachsteuerung bzw. Spracherkennung können sich die Kunden einfach unter die Dusche stellen und durch Nennen ihres Namens die persönlichen Duscheinstellungen sofort genießen.

Platz 3 – Schutz vor K.O.Tropfen

Den dritten Platz machte das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung mit seiner Idee zur Lösung eines ganz aktuellen Problems: „Drink Safe“,das ist ein Strohhalm, der K.O.-Tropfen in Getränken durch eine deutliche Verfärbung sichtbar macht. Die Preise wurden durch Gesine Westhäuser, Vorstandsvorsitzende der Gründerinitiative Startpunkt57, Harald Peter, als Vertreter der Sparkassen im Kreis Siegen-Wittgenstein und Andreas Müller, Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein, an die drei Siegerteams überreicht.

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