Leimbachstraße: In Kürze kommt Halteverbot

Siegen.  In der Leimbachstraße wird in Kürze ein neues Halteverbot auf dem Seitenstreifen neben der stationären Blitzer-Anlage, Höhe Leimbachstadion, eingerichtet. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Parkende Fahrzeuge sollen die Blitzer-Messung eingeschränkt haben, heißt es dazu aus dem Rathaus.

Nachdem der Kreis Siegen-Wittgenstein als zuständige Behörde vor einigen Wochen eine neue Kamera für die Messanlage angeschafft hatte und sich dadurch auch die Lage des Sensors im Bild veränderte, konnten viele Messfotos nicht mehr ausgewertet werden. Um diese verwerten zu können, müssen sowohl das Kennzeichen des Fahrzeugs als auch der Fahrzeugführer und das Sensorfeld erkennbar sein.

Häufig schneller als 50 km/h

Vor der Anlage sind drei Sensoren zur Geschwindigkeitsmessung in einem Abstand von jeweils einem Meter in der Straße verbaut. Letzterer löst die Messung aus und ist als weiße Linie auf dem Blitzer-Foto sichtbar.

Die auf dem Seitenstreifen parkenden Autos haben nicht nur das Sensorfeld verdeckt, sondern auch Störsignale verursacht. Diese Störungen können unter Umständen falsche Signale an die Messanlage senden. Damit die Verkehrssicherheit auch weiterhin gewährleistet sei, richtet die Straßenverkehrsbehörde der Stadt Siegen auf Anfrage der Kreisverwaltung in diesem Bereich ein Halteverbot ein.

Die stationäre Blitzer-Anlage in der Leimbachstraße in Fahrtrichtung Innenstadt hatte die Kreisverwaltung bereits vor mehreren Jahren installiert. Mobile Messungen hätten zuvor ergeben, dass in diesem Bereich häufig gegen die vorgeschriebene Geschwindigkeit von 50 km/h verstoßen worden sei. Dies sei deutlich zurückgegangen.

 
 

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