Kritik an Polizei und Staatsschutz nach Neonazi-Attacke in Siegen

Polizei und Staatsschutz hätten Übergriff der Rechten in Siegen verhindern könne, behaupten die Antifaschisten.
Polizei und Staatsschutz hätten Übergriff der Rechten in Siegen verhindern könne, behaupten die Antifaschisten.
Foto: Peter Bandermann
Nach der Neonazi-Attacke gegen einen Siegener Studenten gibt es Kritik an Polizei und Staatsschutz. Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) behauptet: die Behörden hätten vorgewarnt sein müssen. Eine Gruppe Rechtsradikaler traf sich vor der Siegerlandhalle.

Siegen.. Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) kritisiert im Zusammenhang mit dem Übergriff von Rechten auf einen Studenten vor einer Siegener Kneipe in der Oberstadt am Wochenende die Polizei und den Staatsschutz. In einer Mitteilung erklärt sie, „die Behörden hätten in vielfacher Hinsicht vorgewarnt sein müssen“.

Am Samstag hätten sich 20 bis 30 Neonazis auf dem Parkplatz der Siegerlandhalle getroffen, um zu einem Rechtsrock-Konzert ins fränkische Scheinfeld zu fahren. Die Veranstaltung wurde abgesagt. Eine Reise Richtung Süden war überflüssig.

„Warum bleibt der hiesigen Polizei und der Staatsschutzabteilung ein solches Event verborgen“, heißt es in dem Papier weiter. Die Ordnungshüter, fordert die VVN-BdA, hätten „eigentlich in engem Kontakt mit ihren bayerischen Kolleginnen und Kollegen stehen müssen“.

 
 

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