JU gegen „starre Vorgaben“

Siegerland..  Hart geht die Junge Union mit dem Entwurf des „Sachlichen Teilplans Energie des Regionalplans“ der Bezirksregierung ins Gericht. „Die jetzigen Planungen treten die Interessen der Region, aber vor allem auch die Planungshoheit der Kommunen mit Füßen“, wird Benedikt Büdenbender für die JU Siegen-Wittgenstein in einer Mitteilung zitiert. „Es kann nicht von Düsseldorfer Schreibtischen durchgesetzt werden, wie viele Windräder hier in Siegen-Wittgenstein stehen müssen.“ Die jungen Christdemokraten „fordern die Landesregierung auf, die Flächenvorgabe nicht als starres Ziel, sondern nur als Grundsatz der Raumordnung, der weiteren Abwägungen vor Ort zugänglich ist, festzulegen“.

Entscheidungen aus der Ferne

Die aktuelle Entwicklung zeige „sehr anschaulich, dass die starren Vorgaben der Landesregierung nur zu Lasten der Menschen in unserer Region umgesetzt werden können“, so die JU weiter. Ergebnis sei „eine Planung nach theoretischen Vorgaben, ohne die regionalen Gegebenheiten zu beachten“, erklärt Bernd Schulte, Bezirksvorsitzender der JU Südwestfalen. Der JU-Bezirksvorstand hatte mit Guido Niermann, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Regionalrat, über den Entwurf des Teilplans Energie diskutiert. Darin sieht die Regierung Flächen für die Errichtung von Windrädern vor. Diese weichen mitunter – etwa im Fall der Stadt Siegen – deutlich von den Konzepten der Kommunen ab.

EURE FAVORITEN