Helfen beim plötzlichen Herztod

Burbach.  Eine Informationsveranstaltung der Arbeitsgruppe „Ersthelferkonzept Gemeinde Burbach“ zum Thema „Plötzlicher Herztod“ findet am Donnerstag, 8. Dezember, in der Mehrzweckhalle in Holzhausen statt. Das Notfalltraining beginnt um 20 Uhr.

Bei der Arbeitsgruppe um ihren Sprecher Kai Langenbach und dem durch die Mitglieder der Arbeitsgruppe erarbeiteten Konzept handelt es sich um ein in der Region bislang einmaliges Projekt mit dem Ziel, unter dem Motto „Prüfen – Rufen – Drücken“ möglichst viele Bürger für das Thema zu sensibilisieren, aber auch durch praktische Übungen lebensnotwendige Notfallmaßnahmen bei einem Herzstillstand/Herzinfarkt einzuüben.

Vorbereitet auf Notsituation

Parallel dazu werden so genannte automatisierte externe Defibrillatoren (AED) in ihrer Funktionsweise vorgestellt. Mittlerweile sind 29 AEDs an öffentlich zugänglichen Orten installiert oder auf Burbacher Feuerwehrfahrzeuge verteilt worden.“

„Alle sechs Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch am plötzlichen Herztod“, sagt Kai Langenbach. „Die Chance, einen plötzlichen Herztod zu überleben, liegt in der Bundesrepublik Deutschland bei etwa sechs bis sieben Prozent. In anderen Ländern ist die Überlebenschance deutlich höher. Wir haben in Deutschland und ganz speziell im Kreis Siegen-Wittgenstein einen sehr gut organisierten Rettungsdienst und sehr gute Kliniken. Jedoch verstreicht im Falle eines Kreislaufstillstands oft wertvolle Zeit, weil die im Notfall Anwesenden sich nicht trauen, mit der Wiederbelebung zu beginnen und so die wichtige Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken. Grund hierfür ist oft die Angst, etwas falsch zu machen.“ Der Kurs soll diese Angst schmälern.

 
 

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