Für Kreuztaler Kitas stehen weitere Investitionen an

Kreuztal..  Nachdem das Angebot an Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren in den vergangenen Jahren vor allem durch Neu- und Erweiterungsbauten deutlich verbessert worden ist, widmet sich die Stadt Kreuztal verstärkt denjenigen unter den zwölf kommunalen Tageseinrichtungen, die nicht als Schwerpunkteinrichtungen (Tälerlösung) gelten, aber dennoch Ganztags- oder U-3-Betreuung haben.

So ergab eine Bereisung des Sozialausschusses, dass in drei von sieben in diese Kategorie fallenden städtischen Kindergärten noch ein Personalraum fehlt und in fünf dieser Einrichtungen keine Gruppennebenräume vorhanden sind. In zwei Kindergärten mangelt es am empfohlenen Mehrzweckraum, in einem ist dieser nicht groß genug. Drei Einrichtungen benötigen zudem Differenzierungsräume.

Der Sozialausschuss befasst sich am Mittwoch, 21. Januar, erneut mit dem Thema Investitionsplanung. Maßgeblich ist die Finanzierbarkeit der baulichen Erweiterungen. Auch trägerübergreifend will die Stadt vorgehen, zumal neben AWO und evangelischer Kirche auch eine Elterninitiative und mittlerweile der Verein Alternative Lebensräume weitere elf Betreuungseinrichtungen in Kreuztal unterhalten.

Vorrang für Fritz-Erler-Siedlung

Aus städtischer Sicht vordringlich ist die Erweiterung des Kindergartens Fritz-Erler-Siedlung durch einen Anbau auf einem Nachbargrundstück, wofür 380 000 Euro im städtischen Haushalt vorgesehen sind. Für die städtische Villa Schübel, wo der Elternverein aktiv ist, wurden zuletzt bei einem Gesamtvolumen von 455 000 Euro 180 000 Euro an Investitionskostenförderung bewilligt.

In die weitere Konzeptplanung sollen die örtlichen Lebensbedingungen und die Entwicklung des jeweiligen Einzugsbereichs aus Sicht der demographischen Entwicklung mit einfließen. Davon wird abhängen, wo und in welchem Umfang weitere Betreuungsangebote geschaffen werden.

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