Facebook-Betrug – Polizei in Siegen meldet zehn neue Fälle

Die Polizei in Siegen rät dazu, die eigenen Daten beisammen zu halten und nicht zu leichtgläubig zu sein.
Die Polizei in Siegen rät dazu, die eigenen Daten beisammen zu halten und nicht zu leichtgläubig zu sein.
Foto: WAZ FotoPool
Zehn weitere Betrugsfälle mit geknackten Facebook-Profilen verzeichnete die Polizei in Siegen. Die Masche ist dieselbe wie Ende April: Kriminelle verschaffen sich Zugang zu fremden Facebook-Accounts – oder legen ein neues Profil mit identischem Namen und gleichem Bild an, „sie klonen so praktisch ein vorhandenes Facebook-Konto“, erklärt die Polizei.

Siegen. Zehn weitere Betrugsfälle mit geknackten oder kopierten Facebook-Profilen verzeichnete die Polizei Siegen. Die Masche ist dieselbe wie in einer ersten Welle Ende April: Kriminelle verschaffen sich Zugang zu fremden Facebook-Accounts – oder legen ein neues Profil mit identischem Namen und gleichem Bild an, „sie klonen so praktisch ein vorhandenes Facebook-Konto“, heißt es in einer Mitteilung der Polizei.

Facebook-Freunde werden ausgetrickst

Anschließend fragen die Betrüger die Facebook-Freunde der kopierten Profile nach deren Handynummern. Diese geben die Täter dann bei einem Online-Bezahldienst ein. Das Opfer erhält per SMS einen Sicherheits- beziehungsweise Zahlencode zugesandt, der tatsächlich aber eine Transaktionsnummer (TAN) ist.

Bezahlt wird mit nächster Handyrechnung

Im weiteren Verlauf fragen die Kriminellen nach diesem Code. Gibt der Betrogene ihn heraus, können die Täter auf seine Kosten einkaufen oder im Internet an kostenpflichtigen Spielen teilnehmen. Bezahlt wird mit der nächsten Handyrechnung des Geschädigten. Die Polizei rät zu grundsätzlicher Vorsicht im Internet: Geben Sie Zahlencodes, TAN-Nummer oder ähnliches online nie weiter.

 
 

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