Denkzettel statt Strafzettel

Holzhausen..  Gemeinsam mit Lehrkräften und den Polizeioberkommissaren Gerd Heldmann und Axel Bieler, Verkehrssicherheitsberater der Kreispolizeibehörde, haben Kinder der Grundschule Holzhausen einmal selbst die Geschwindigkeit von Autos gemessen. Einige Fahrer wurden wegen teils sehr deutlicher Tempoüberschreitung angehalten.

Den Temposündern, die zu schnell durch dien 30er Zone gefahren sind, blieb zwar das Verwarngeld diesmal erspart. Dafür musste sie sich aber Klartext von den Mädchen und Jungen der vierten Klasse anhören. Sie ermahnten die Fahrer, sich an das vorgegebene Tempolimit zu halten. Den Betroffenen wurde dabei ein roter Denkzettel überreicht, in dem auf die Gefahren eines zu langen Anhalteweges in einer Gefahrensituation hingewiesen wurde. Die meisten Fahrerinnen und Fahrer zeigten sich betroffen und gelobten Besserung. Nur einer redete sich mit „Gewohnheit und Eile“ heraus. Angehalten wurden übrigens auch Autofahrer, die sich korrekt verhielten: Sie bekamen „Dankzettel“.

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