Campus Mitte der Uni Siegen wird nicht rechtzeitig fertig

Blick vom Schlosshof: So sieht das Karstadtgebäude vor dem Umbau zum Campus Mitte aus
Blick vom Schlosshof: So sieht das Karstadtgebäude vor dem Umbau zum Campus Mitte aus
Foto: WP
Weil sich die Umbauarbeiten des Karstadtgebäudes verzögern, müssen Siegener Studenten länger auf ihren Campus Mitte warten, als ursprünglich geplant.

Siegen.. Die Umbauarbeiten für den Campus Mitte am und im Karstadtgebäude verzögern sich. Die Räume, in denen die Studenten ab dem Wintersemester 2016 Vorlesungen hören sollten, werden nicht zum geplanten Termin fertig. Das bestätigte der Siegener Sparkassen-Chef Wilfried Groos auf Nachfrage. Die Sparkasse Siegen und die Baufirma Quast tragen die Firma Siegberg-Immobilien, die Besitzer des Gebäudes ist.

Grund für die Verzögerung seien komplizierte Verhandlungen zwischen Karstadt, den Eigentümern und der Universität. Bislang hat die Universität noch keinen Mietvertrag für ihre Räumlichkeiten in dem Kaufhaus unterschrieben, sagt André Zeppenfeld, Pressesprecher der Uni. Das liege vor allem an der Komplexität des Bauvorhabens. „Hörsäle und eine Mensa unter einem Dach mit einem Warenhaus – das steht nicht im Einklang miteinander“, so Zeppenfeld.

Pläne für Anbau verworfen

Zwei Hörsäle, eine neue Mensa, Veranstaltungsräume und Arbeitsplätze für Studenten sollen im Obergeschoss des Kaufhauses entstehen. Die Planungen eines Anbaus an das Karstadtgebäude seien wieder verworfen worden, sagt Groos. Karstadt habe im Laufe der Gespräche zugesichert, auch Verwaltungsräume aufzugeben, sodass der Platz im Obergeschoss ausreichend sei für das Vorhaben der Universität. Man nähere sich bei der Planung dem Optimum. „Ich gehe davon aus, dass Ende des Jahres alles geregelt ist“, so Groos.

Uni-Sprecher Zeppenfeld sagt, dass die Uni bereits nach alternativen Räumen für die Veranstaltungen suche, die ab November 2016 im Karstadtgebäude stattfinden sollten. Die erste Möglichkeiten sei, die Seminare und Vorlesungen an den Haardter Berg zu verlegen. „Dafür würden wir den Pendelverkehr verstärken.“ Die zweite sei, sich nach Gebäuden in der Innenstadt umzusehen. Konkrete Standorte, die infrage kommen, wollte er noch nicht nennen.

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