Bethesda Krankenhaus mehrfach ausgezeichnet

Freudenberg..  Drei Zertifikate haben die Abteilung für Viszeral- und Gefäßchirurgie sowie die Unfall- und orthopädische Chirurgie im Bethesda Krankenhaus erhalten: für Endoprothetik, Orthopädie, Viszeral- und Gefäßchirurgie. Das teilt die Diakonie in Südwestfalen mit.

Teilnahme an bundesweiten Studien

Eingeweidebrüche – so genannte Hernien – gehören zu den häufigsten chirurgischen Krankheiten. Die Abteilung für Viszeral- und Gefäßchirurgie, geleitet von Chefarzt Dr. Marius Passon, ist seit 2012 Studien-Zentrum für Hernienchirurgie und nimmt an bundesweiten Studien teil. „Ziel ist es, Patienten mit Weichteilbrüchen zu überwachen, um Qualitätsstandards im Bereich der Hernienchirurgie zu entwickeln“, erklärt Passon. Die Deutsche Hernien Gesellschaft (DHG) bescheinigt der Abteilung für ihre stetige Patientenkontrolle, dass Hernien-Operationen qualitätsgesichert durchgeführt werden. Die Eingriffe, die überwiegend minimalinvasiv geschehen, werden von Dr. Marius Passon und Oberärztin Kristine Krattinger vorgenommen.

Auch in der Unfall- und orthopädischen Chirurgie gibt es Anlass zur Freude. Das Endoprothetik-Zentrum, geleitet von Chefarzt Dr. Patrick Sweeney, ist vom internationalen Institut „ClarCert“, einer Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC), rezertifiziert worden. Damit würdigt das Institut die Qualität, Kompetenz und Organisation der Abteilung beim Einsetzen künstlicher Gelenke (Endoprothesen) an Knie und Hüfte.

„Das Spezialwissen von Oberärztin Dr. Birgit Schulz in der Diagnostik und Therapie von Schulterleiden und im Schultergelenkersatz rundet die Kompetenz der Abteilung ab“, so die Diakonie. Die Orthopädin ist von der Deutschen Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie (DVSE) zertifiziert worden. Um ein Zertifikat zu erhalten, musste sie zeitintensive, theoretische und praktische Fortbildungen absolvieren.

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