BAP und Anna Depenbusch begeistern bei KulturPur 24

Hendrik Schulz
BAP bei KulturPur auf dem Giller unplugged.
BAP bei KulturPur auf dem Giller unplugged.
Foto: Hendrik Schulz Hendrik Schulz
Pianistin Anna Depenbusch und die kölsche Kultband BAP waren am Freitagabend die Topacts bei KulturPur 24 auf dem Giller bei Hilchenbach. Es war ein Abend der eher leisen Töne. Dennoch: fulminant und begeisternd.

Pianistin Anna Depenbusch und die kölsche Kultband BAP waren am Freitagabend die Topacts bei KulturPur 24 auf dem Giller bei Hilchenbach. Es war ein Abend der eher leisen Töne. Dennoch: fulminant und begeisternd.

Noch ist sie ein Geheimtipp, aber das könnte sich ändern: Anna Depenbusch – am Freitagabend ab 19 Uhr im Festivalzelt erster Topact. Eine Frau, eine Stimme, ein Klavier.

Dazu das Publikum und viel Charme einer jungen Frau, die ungezwungen hinter dem Flügel sitzt, mal ins Plaudern verfällt oder die Besucher zum wilden Pfeifsolo animiert. „Schön, dass ihr da seid“, singt sie bei „Sommer aus Papier“, „schön, dass das mit dem Sommer so gut geklappt hat.“

Niedecken und BAP schlagen leise Töne an

Es war ein bisschen wie ein Wohnzimmer-Konzert, als Wolfgang Niedecken und BAP am Freitag ab 21 Uhr mit leisen Tönen das KulturPur-Publikum in ihren Bann zogen. BAP spielte im ausverkauften Zelt unplugged, also die reine Akustikversion ihrer kölschen Hits. Die Lieder neu interpretiert – aus Rock wird Blues oder einfach balladenhaft. Ein Konzert zum Genießen. Traumhaft. Mehr davon.