Ausstellung aus pflegerischer Sicht

Krankenpflegeschüler vom Kreisklinikum Siegen.
Krankenpflegeschüler vom Kreisklinikum Siegen.
Foto: Irmine Skelnik

Siegen.. Mit dem Leben der 1942 nach Zamosc deportierten Siegener Jüdin Inge Frank beschäftigten sich nun 23 Schüler und stellten ihre Ergebnisse am Sonntag im Aktiven Museum vor. Das Außergewöhnliche an ihrer Ausstellung: Es ist die Darstellung aus pflegerischer Sicht. Die Krankenpflegeschüler des Kreisklinikums Siegen wollen damit ihrer Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ Rechnung tragen und mit der Ausstellung ein aktives Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung setzen. Gefördert wird das Projekt von dem Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“.

Unter dem „Blickwinkel Pflege und Pflegeethik“ beschäftigten sie sich unter anderem mit Franks handschriftlich verfasstem Pflegebericht. Sie machten eine Führung durch das Aktive Museum Südwestfalen und informierten sich auch über die aktuellen Entwicklungen von Rassismus in Siegen.

Im Mittelpunkt ihrer Ergebnisse steht nun das Leben von Inge Frank. Sie wurde 1922 in Weidenau geboren und absolvierte in den Jahren 1939/40 eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester im Israelitischen Kinderheim in Köln. Am 28. April 1942 wurde sie gemeinsam mit ihren Eltern Samuel und Paula Frank vom Siegener Bahnhof aus nach Zamosc deportiert.

 
 

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