50 weitere Flüchtlinge auf dem Uni-Campus

Die Dreifach-Turnhalle auf dem Adolf-Reichwein-Campus in Siegen wurde zu einer Notunterkunft umgebaut.
Die Dreifach-Turnhalle auf dem Adolf-Reichwein-Campus in Siegen wurde zu einer Notunterkunft umgebaut.
Foto: WP
In der Notunterkunft an der Uni Siegen sind am Freitag, 24. Juli, weitere Flüchtlinge aufgenommen worden. Insgesamt sind in der Sporthalle nun 187 Menschen untergebracht.

Siegen.  In der Notunterkunft an der Uni Siegen sind am Freitag, 24. Juli, weitere Flüchtlinge in der Notunterkunft aufgenommen worden. Insgesamt sind in der Sporthalle nun 187 Menschen untergebracht.

Die Bezirksregierung Arnsberg hatte am Vormittag um die Aufnahme weiterer Menschen gebeten. Der Betreiber der Notunterkunft, der DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein, hat der Bitte entsprochen und weitere Betten für die Unterkunft bereitgestellt. Das Studentenwerk Siegen sorgt weiterhin für die Verpflegung.

Die 50 zusätzlichen Flüchtlinge stammen aus Syrien, Albanien, Serbien, Algerien, Armenien, Nigeria sowie Eritrea. Unter ihnen sind 14 Kinder, für die es ein kleines Spielzeug-Gastgeschenk gab. Andreas Düngen, Vize-Kanzler der Uni, begrüßte die Flüchtlinge: „Sie sind uns herzlich willkommen.“ Anschließend folgten wie schon am Sonntag die namentliche Aufnahme der Flüchtlinge und erste ärztliche Untersuchungen. Dolmetscherinnen und Dolmetscher unterstützen die DRK-Helfer.

Die Sporthalle dient als Notunterkunft. Sobald in einer regulären Einrichtung Plätze frei werden, können die Menschen umziehen.