Stöbern in schönen Sachen in der Menzelener Schmiede

Sandra Feldmann (ganz rechts) und Jessica Räbiger hatten beim Hobby- und Handwerkermarkt Kränze und Pantoffeln anzubieten.
Sandra Feldmann (ganz rechts) und Jessica Räbiger hatten beim Hobby- und Handwerkermarkt Kränze und Pantoffeln anzubieten.
Foto: arfi
Der Menzelener Hobby-und Handwerkermarkt bot den Besuchern an seinem neuen Standort in der Schmiede vielseitige Möglichkeiten des Wohlfühlens an.

Alpen-Menzelen.  Kleine gemütliche Hütten, dazwischen immer wieder mal ein Tannenbaum, nettes Klönen und viel Zeit zum Stöbern in schönen Sachen: Die achte Auflage des Menzelener Hobby-und Handwerkermarktes bot den Besuchern an dem neuen Standort vielseitige Möglichkeiten des Wohlfühlens an. Erstmals hatten die Veranstalter, der Menzelener Verein für Geschichte und Brauchtum, die Dorfscheune an der Birtener Straße für den Markt gewählt.

Nach dem Torenhof im letzten Jahr habe man diesmal mit der Familie Peters vor Ort hier entschieden, den Markt in diesem Jahr an diesem Standort auszurichten, erläuterte Klaus Karmann vom Verein. „Das hat hier einfach Vorteile“, dachte er unter anderem an die Wiese des Landwirts Thiemann, der diese zum Parken der Autos zur Verfügung gestellt hatte und die tatkräftige Unterstützung beim Aufbau der Hütten.

Insgesamt gab es 22 Stände mit verschiedenen Angebote handwerklicher Kleinkunst – vom Kinderkleidung über Schmuck und Postkarten bis zum originell gebogenen Gabel als Türöffner. „Ich hab sofort gesagt, das passt“, freute sich Luise Jannsen-Toten, die wieder die Standleute zusammengebracht hatte, über die schöne Atmosphäre vor Ort. Am Samstagnachmittag wärmte der Kinder- und Jugendchor Menzelen mit seinem Gesang die Herzen. „Die Leute sagen, es ist einfach stimmungsvoller – und mit der schönste Markt bisher.“

In einem großen Zelt hatten die Damen des Vereins Kaffee und 30 Kuchen für die Gäste fertiggestellt, der Glühwein wärmte Seele und Füße. Wer ansonsten noch Hunger hatte, konnte sich mit Reibekuchen oder am Würstchenstand der Jungschützen stärken.

In dem zweiten großen Zelt konnte man die Neuauflage der historischen Menzelen-Dorfchronik erwerben, die der Verein erstellt hatte. Und man konnte dort adventlich Handgefertigtes aus Holz zu entdecken.

In der Dorfschmiede selbst verteilten Mona Stuckmann, Dagmar Eberl und Anja Verpoort nach und nach die rund 800 Preise der Tombola, bei der die Damen mit Loseimern umherstreiften.

„Wir haben die Geschäfte in Alpen abgeklappert und die waren fast alle bereit, zu spenden“, überreichte Verpoort Marina Friedmann für ihre einjährige Tochter Frieda gerade einen Marienkäfer aus Stoff und einen Stiftköcher. „Das finde ich total schön. Es gibt auch sehr viel extra für Kinder“, befand die 35-jährige aus Menzelen-Ost. Ihr Mann Sascha fand den neuen Markt „schön und ein bisschen weitläufiger“ als die letzjährige Ausgabe.

Und dort fand sich dann auch die große Tafel der Aktion „Sternschnuppe“ , auf der die Bürger wie jedes Jahr erneut die Ziffern mit den Wünschen bedürftiger Kinder vorfinden konnten – und sich jeder für eine Zahl eintragen konnte, um dann den Kindern diesen Geschenkwunsch auch tatsächlich zu erfüllen.

Ein paar Meter weiter gab es für Besucher einen Energetix-Stand, Postkarten von Christiane Incani („Alles handgemalt“) und diverse Ringe. Und das brachte zum Ausdruck, was die meisten Gäste des Wochenendes empfanden: „Es ist toll, was wir als kleiner Ort hier auf die Beine stellen. Und es sollte hier auf jeden Fall weitergehen.“

 
 

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