So schmeckt die närrische Zeit

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Der Prinzenempfang ist eine Tradition in Rheinberg. Die Vertreter von acht Vereinen trafen sich zum fröhlichen Stelldichein mit dem Bürgermeister.

Rheinberg-Alpsray..  Es ist schon seit weit über zehn Jahren eine schöne Tradition, dass die Stadt die hiesigen Karnevalsvereine zum Prinzentreffen einlädt. Auch in dieser Session kamen wieder aus allen Stadtteilen die Prinzessinnen und Prinzen in Hoppmanns Landgasthaus. Die Blaublüter fühlten sich sichtlich wohl.

Bürgermeister stolz auf Vereine

Bürgermeister Hans-Theo Mennicken begrüßte wie immer die Karnevalsvereine. „Trotz Haushaltssicherungskonzept haben wir gesagt, dass diese Treffen erhalten bleiben sollen“, so der Bürgermeister. Mennicken machte sogleich auch klar, wieso das Prinzentreffen so wichtig ist. „Ich bedanke mich bei den Karnevalsvereinen aus allen Ortsteilen. Ich bin stolz, dass wir in unserem kleinen Rheinberg mit 30 000 Einwohnern so viele aktive Gruppen haben.“ Das Prinzentreffen sei eine Gelegenheit sich auszutauschen, Netzwerke zu knüpfen, das Brauchtum zu pflegen. Und die Stimmung war einmal mehr prächtig, es kamen Karnevalisten aus fast allen Stadtteilen. Vertreten waren die Budberger Mühlenspatzen, Mitglieder der kfd Borth, die Jecken der St. Ulrich Bruderschaft Millingen, die 1. KG Grün-Weiß Rheinberg-Nord, das 1. Orsoyer Karnevals Komitee, die Rhinberkse Jonges, die KG Rot-Weiß Borth und der Karnevals Ausschuss Gemütlichkeit Ossenberg. Nicht alle Vereine haben Tollitäten, aber wer keine hatte, brachte andere närrisch aktive Mitglieder mit.

Die Ossenberger kamen mit Caroline I., „der Vielseitigen“, die Borther mit Petra I., „der Blumigen“, die Rhinberkse Jonges mit René I., „dem Verbindlichen“, und die St. Ulrich Bruderschaft mit Clemens I. , „dem Genießenden“.

Nach dem offiziellen Teil wurde es gemütlich. Wie in jedem Jahr gab es das so genannte Rheinberger Geschnetzelte, Currywurst à la Claus Hoppmann.

Auch die Ortsvorsteher waren da

Auch Orsoys Ortsvorsteherin Karin Simon, Ossenbergs Ortsvorsteher Klaus Helmes und Rheinbergs Ortsvorsteher Heinz-Willi Coopmann sowie der stellvertretende Landrat Heinz-Dieter Bartels mischten sich unter die bunte Narrentruppe.

Von der Stadt waren neben Bürgermeister Mennicken auch die Beigeordneten Rosemarie Kaltenbach und Dieter Paus mit von der Partie. „Solch eine Veranstaltung fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl“, betonte Dieter Paus. Karin Simon war nicht zum ersten Mal dabei. „Ich freue mich jedes Mal. Ich bewundere, was der Rheinberger Karneval auf die Beine stellt.“ Es wurden auch neue Ideen geschmiedet, wie Paul van Holt, Präsident des 1. OKK, verriet. Mit Prinz René der Rhinberkse Jonges tauschte sich der Orsoyer Karnevalist. „Wir wachsen noch mehr zusammen“, erklärte Paul van Holt. Die Stadtmeisterschaften im Gardetanz haben die Rhinberkse Jonges ja schon gemeinsam mit den Orsoyer Narren organisiert.

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