Rock und Reggae beim ersten MAP-Konzert in Rheinberg

Die Band „Stouffi The Stouves“ heizte dem Publikum beim MAP-Musik-Auftakt richtig ein.
Die Band „Stouffi The Stouves“ heizte dem Publikum beim MAP-Musik-Auftakt richtig ein.
Foto: Hannah Gumpert
Rheinberger Bands und internationale Musiker traten beim ersten MAP-Konzert auf. Bei "Musik am Pulverturm" ließ die Gruppe "Stouffi The Stouves" aus dem französischen Lille die Fetzen fliegen und verbreitete elektronischen Stilmix außerirdischer Art. Headliner waren Sugartoosh aus den Niederlanden.

Rheinberg.. „Do you want to be from out of space with us, Rheinberg?” Die Gruppe „Stouffi The Stouves” aus dem französischen Lille ließ die Fetzen fliegen und verbreitete elektronischen Stilmix außerirdischer Art: eine wilde Mischung aus Elektro, Reggae, Dubstep, Hip­Hop, Rock und Soul. Beim ersten Teil der Konzertreihe des MAP15 „Musik am Pulverturm“ starteten die Bands schon einmal voll durch. Sowohl lokale, sowie internationale Künstler lieferten am Freitagabend eine fantastische Show.

Familiäres Gefühl

Das Publikum wurde eingebunden, die Bands bejubelt, es wurde geschrien und geklatscht, wie es sich für ein Konzert gehört. „Wir haben von den ausländischen Bands ein schönes Feedback bekommen. Sie fühlen sich hier wohl und zeigen uns Anerkennung“, berichtete Christian „Cheese“ Nickenig, der seit jeher zu den Gesichtern des MAP und der Rheinberger Kulturszene gehört. Einquartiert waren die Mitglieder von „Stouffi The Stouves“ bei der Familie Evers.

Unter dem Namen „Eclectek“ rockten die Franzosen bereits beim MAP13 auf dem Marktplatz. Nachdem Evers die Band im Urlaub spielen gesehen hatte, holte er die Gruppe nach Rheinberg. „Die machen alle megaviel Party und sind richtig gut drauf“, erzählt Kester Evers, der Gefallen an der Gastgeberrolle hatte.

"Sugartoosh" aus den Niederlanden war der Headliner

Headliner des Abends und ebenfalls aus dem Ausland waren die Männer von „Sugartoosh". Die vier Rocker stammen aus dem niederländischen Achterhoek und konnten schon unzählige Male ihrem Ruf als Spitzen-Live-Band gerecht werden. Auch die Rheinberger Bands „Sin Nombre“, „Neurotox“ und „Gringo Mortale“ deckten gemeinsam ein breites musikalisches Spektrum ab.

Im VIP-Bereich herrschte durchweg freundschaftliche und entspannte Atmosphäre, sowohl bei den Organisatoren, die sich zu diesem Zeitpunkt keine Sorgen mehr über den Konzertverlauf machen mussten, wie auch bei den Bands.

"In die Dämmerung hineinzuspielen, ist schon ein Traum"

„In die Dämmerung hineinzuspielen, ist schon ein Traum“, berichtet Kristof Krogoll, Gitarrist der Weseler Gruppe Blizzard, nach seinem Auftritt. Der 23-Jährige Musikstudent gehört mit dem Drummer Dominik Sabolovic zu den Gründungsmitgliedern. „Wir haben mit der Musik unserer Väter begonnen: Deep Purple, Led Zeppelin. Inzwischen schreiben wir eigene, modernere Songs“, sagt Krogoll. „Wir stecken all unsere Energie da rein. Der Wunsch auf Erfolg ist immer da, aber wir haben auch ein zweites Standbein.“

Trotz schlechter Wettervorhersagen blieb es mit Einbruch der Dunkelheit trocken und der Platz vor dem Pulverturm war reichlich gefüllt. Der Abend war ein gelungener Auftakt der MAP-Musik-Reihe.

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