Rheinberg Helau

Die Berka Mädels.
Die Berka Mädels.
Foto: Hübinger
Bei den 6. Stadtmeisterschaften stürzten die Lilloki’s den Titelverteidiger

Rheinberg..  Gradlinig und elegant bewegten sich die jungen Frauen. Aber hinter den Choreographien der Gardetänzerinnen steckte harte Arbeit. Bei der 6. Stadtmeisterschaft im Gardetanz ging es spektakulär zu. Die Mädchen gingen mit enormem Siegeswillen auf die Bühne. Auch in diesem Jahr wurden die Meisterschaften vom Orsoyer Karnevalskomitee und den Rhinberkse Jonges in der Stadthalle ausgetragen. Die Stimmung war euphorisch, die Tänzerinnen erhielten viel Beifall und wurden mit Sprechchören bejubelt: „Rheinberg helau, Stadtmeisterschaften helau, alle Tänzerinnen helau“.

Durch das Bühnenprogramm führten zwei altbekannte Gesichter: Martina Thiemann und Paul van Holt. „Seit wir die Gardetanz-Meisterschaft ausrichten, hat sich viel zwischen den Vereinen getan, besonders in der Jugend“, lobte Paul Van Holt, während sich die Organisatoren und Vorstände der Karnevalsvereine auf der Bühne zusammenfanden. Neben den Vereinen aus Rheinberg und Orsoy waren auch Vertreter der 1. KG Rot Weiß Borth, des KAG Ossenberg und der St. Ulrich Schützenbruderschaft mit ihren Prinzen und den Garden an-wesend. Eine Jury aus zum Teil er-fahrenen Tänzerinnen bewertete die Auftritte. „Konkurrenz herrscht nur auf der Bühne“, erklärte van Holt. Zweifelsohne zeigten alle Mädchen an diesem Samstag eine hervorra-gende Leistung. Doch es kann eben nur einen Sieger geben, der Druck für die Mädchen war dementsprechend hoch. „Auf diesen Tag konzentrieren wir uns das ganze Jahr“, erklärte die 13-jährige Marie Tißen nach ihrem Auftritt. Sie tanzt zusammen mit ihren Freundinnen Alina Kempken und Jil Trost in der Großen Garde des Orsoyer Karnevalvereins. Insgesamt waren die Tanzgruppen in drei A-tersklassen eingeteilt, die „Mini“, „Midi“ und „Maxi“-Garden. Neben den sportlichen Aspekten und dem Teamgeist in den Gruppen hat der Gardetanz auch noch eine besondere Bedeutung für die Karnevalsvereine. „Die Tänzerinnen sind das ganze Jahr aktiv und andere nur in der Karnevalszeit“, erklärte Peter Schock, Geschäftsführer des 1. OKK. Neue Mitglieder seien nur noch über die Jugend erreichbar, berichtete Schock. Oft würden die Eltern erst nach den Kindern dem Verein beitreten.

Das Rennen der über Sechzehnjährigen machten die Lilloki’s von den Rhinberkse Jonges und stürzten damit den Titelverteidiger, die Oschauer Funken. Aufgelockert wurden die Titelkämpfe durch Tanzauftritte anderer Gruppen, die nicht am Wettbewerb teilnahmen.

 
 

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