Lohmannn läuft – die Region profitiert

Volksbank-Chef Guido Lohmann, hier assistiert von den Trainingsleiterinnen Beate Hawryluk (links) und Joanna Bromm, wird im „Sport Aktiv“-Sportpark Moers für den guten Zweck trainieren.
Volksbank-Chef Guido Lohmann, hier assistiert von den Trainingsleiterinnen Beate Hawryluk (links) und Joanna Bromm, wird im „Sport Aktiv“-Sportpark Moers für den guten Zweck trainieren.
Foto: Heiko Kempken / FUNKE Foto Servi
Die Kampagne, die Sport mit Sozialem verbindet, läuft vom 28. August bis 25. September. Jeder kann mitmachen und Spenden für wohltätige Zwecke einsammeln.

Am Niederrhein..  „Bewegen hilft“, eine der größten Wohltätigkeitsaktionen am Niederrhein, geht in die dritte Runde. In den beiden Vorjahren hat ihr Initiator Guido Lohmann zunächst allein und 2014 schon mit vielen Mitstreitern mehr als 63 000 Euro für soziale Zwecke gesammelt. Nun hat der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Niederrhein erneut etliche Menschen dafür gewonnen, vom 28. August bis 25. September mit ihm bei „Bewegen hilft“ anzutreten. Sogar Fußball-Zweitligist MSV Duisburg verspricht, eine Abordnung zu schicken. Mitmachen kann aber jeder!

Hinter der Kampagne stecken zwei Ideen. Die eine: Guido Lohmanns Passion für den Sport beschränkt sich nicht auf die Zuschauerrolle. Der 51-Jährige läuft mehrmals in der Woche und stemmt im Fitnessstudio Gewichte. „Viele haben doch wie ich einen Schreibtischjob. Sport ist das beste Mittel für Ausgleich und Stressabbau. Deshalb möchte ich Menschen dazu bewegen, Sport zu treiben.“ Das solle nicht gleich in Leistungssport ausarten.

Ein beliebiger Betrag

Laufen ist aber nicht nur gesund. Dabei kann auch Originelles entstehen. So kam Lohmann beim Joggen im Urlaub auf die Idee, seine sportliche Aktivität für soziale Zwecke zu nutzen. Er dokumentierte seine Läufe auf Facebook und rief dazu auf, jeden gelaufenen Kilometer mit einem beliebigen Betrag zu unterstützen. Ergebnis damals: 14 000 Euro für den Verein „Klartext für Kinder“ und die Lebenshilfe.

Das Prinzip der Spendensammlung funktioniert heute noch genauso – mit dem wesentlichen Unterschied, dass die Kampagne nicht nur auf Guido Lohmanns, sondern auf möglichst vielen Füßen stehen soll. Denn jeder kann sich beteiligen: allein, mit der Familie, mit Freunden, mit seinem Büro, mit seinem Verein. Welchen Sport die Teilnehmer treiben, bleibt ihnen überlassen. Wichtig ist, dass sie möglichst viele finden, die für jeden Kilometer, den sie laufen, gehen oder radeln, für jede Bahn, die sie schwimmen, für jeden Korb, jeden Kegel, jedes Kilo einen vorher individuell festgelegten Betrag anschließend „löhnen“. Oder man verpflichtet sich, Guido Lohmann zu unterstützen. Der hat sich vorgenommen, im Laufe der vier Wochen 250 Kilometer zurückzulegen. Übrigens: „Bewegen hilft“ kann ab sofort selbst Spendenquittungen (ab 25 Euro) ausstellen.

Der große Spenden-Topf wird in diesem Jahr verteilt an: Klartext für Kinder und Bunter Tisch (Moers), Guttempler (Neukirchen-Vluyn), Behinderten-Sportgemeinschaft und Förderverein der Europaschule (Kamp-Lintfort), Hospiz (Rheinberg), Pfadfinder (Alpen), Peter Pan (Sonsbeck), Lebenshilfe und Caritas-Obdachlosenberatung (Xanten), St. Camillus (Duisburg).

Auch die NRZ-Redaktion wird aktiv bei „Bewegen hilft“ eingreifen. Zwei Redakteure suchen Unterstützer, damit durch ihre Bewegung eine Menge Spenden zusammenkommen. Beide bitten Sie, liebe Leserinnen und Leser, ihnen mitzuteilen, ob Sie spenden und wie viel Cent oder Euro Sie für jeden Kilometer zu zahlen bereit sind, den Matthias Alfringhaus und/oder Sonja Volkmann laufen.


Redakteurin Sonja Volkmann schnürt schon die Laufschuhe, läuft mehrmals in der Woche, hat auch einmal 21 Kilometer beim 4-Städte-Lauf absolviert. Was sie sich für „Bewegen hilft“ vorgenommen hat? „15 Kilometer können es schon werden.“ Ihre Adresse: s.volkmann@nrz.de

Redaktionsleiter Matthias Alfringhaus läuft ebenfalls in der Freizeit. Möglich, dass er sich derzeit mehr mental aufs Bewegen vorbereitet, weil er im Urlaub weilt. Sie können ihm aber trotzdem schreiben: m.alfringhaus@nrz.de. An beide: NRZ, Homberger Straße 4, 47441 Moers.

EURE FAVORITEN