Klare Wege, schnelle Entscheidungen

Moers..  Superintendent Ferdinand Isigkeit betonte, beide Bereiche hätten bisher schon erfolgreich gearbeitet. Die Zusammenführung solle vor allem klarere Wege und schnellere Entscheidungen ermöglichen und Synergien erbringen. „Synode und Gemeinden bleiben aber für die Diakonie in der Verantwortung. Für unsere bisherigen Vertragspartner ändert sich ebenfalls nichts.“ – „An einen Personalabbau ist ebenfalls nicht gedacht“, so Dietrich Mehnert. Carsten van der Werth merkt an: „Auch die Bezahlung wird gleich bleiben.“

Während die Grafschafter Diakonie weiterhin für ihre Altenheimplätze oder Behindertenwohnplätze beispielsweise mit dem Landschaftsverband abrechnet und in bewährter Form Buch führt, erhält auch das Diakonische Werk Kirchenkreis Moers nun im Zuge der Zusammenführung eine kaufmännische Verwaltung. Jährlich gibt es eine halbe Million Euro, von der Synode als Zukunftssicherung so beschlossen. Die Büroräume werden an der Gabelsberger Straße 2 zu finden sein, bekannt auch als Sitz des Kirchenkreises.

Der Kirchenkreis Moers umfasst den linksrheinischen Teil des Kreises Wesel ohne Xanten, von Alpen bis zum Duisburger Westen. Auch hier ist man nicht auf Rosen gebettet, was die Finanzen angeht. Die Arbeit an der Basis sei nur durch den Griff in die Rücklage zu finanzieren gewesen, dies angesichts steigender Kosten. Die beiden Grafschafter-Diakonie-Töchter „Grafschafter Diakonie ambulante Pflege“ und „Grafschafter Diakonie Servicegesellschaft“ arbeiten ab 2015 ebenfalls mit unter dem neuen Dach.

Alle Dienste zusammengenommen, wird das Unternehmen „Grafschafter Diakonie gGmbH - Diakonisches Werk Kirchenkreis Moers“ knapp 800 Mitarbeiter beschäftigen und 30 Millionen Euro umsetzen (Stand 2013). Ebenfalls in 2013 betreuten alle Dienste zusammen 18 500 Menschen im Kirchenkreis.

 
 

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