Glasfaserausbau auch für Rheinberg

Bürgermeister Frank Tatzel (Zweiter von rechts) mit der neuesten  Technik  gegenüber der ältesten Technik in der Hand von Telekom-Mitarbeiter Uwe Abels (rechts). Auch Thomas Bajorat (links) und Dieter Paus (Dritter v. rechts) freut’s. 
Bürgermeister Frank Tatzel (Zweiter von rechts) mit der neuesten Technik gegenüber der ältesten Technik in der Hand von Telekom-Mitarbeiter Uwe Abels (rechts). Auch Thomas Bajorat (links) und Dieter Paus (Dritter v. rechts) freut’s. 
Foto: NRZ
Schnelles Internet für alle. So hört es sich bestenfalls an. Denn bis es soweit ist – und ob für alle – steht noch in den Sternen. Angepeilt ist Ende 2016

Rheinberg.  Glasfaser-Ausbau! In Rheinberg? Bis Ende 2016! Die Politik jubelt, die Telekom auch. Aber was steckt dahinter und warum ist es für die Rheinberger ein Grund zur Freude? Es bedeutet, dass viele Bürger Ende 2016 mit Hochgeschwindigkeit in der weltweiten Datenautobahn unterwegs sein werden. Das Zauberwort: Glasfaserkabelverlegung.

Seitens der lokalen Politik freut man sich, dass der Mobilanbieter auch Rheinberg ins Visier gefasst hat. Dieter Paus, technischer Beigeordneter der Stadt, begrüßt die Entwicklung. „Mit Thomas Bajorat vom Stadtmanagement hatte die Geschichte schon vor langer Zeit einen Anstoß“, so Paus. „Damals war keine Lösung in Sicht, daher freuen wir uns natürlich heute, dass endlich etwas passiert.“

12 Milliarden Euro

Im vergangenen Jahr hatte die Stadt ein Unternehmen beauftragt, um zu eruieren, wo und wann die Breitbandverteilung möglich sei. „Die Telekom hat sich darum gekümmert, so dass wir das Vorhaben jetzt in Angriff nehmen können,“ sagt Dieter Paus. Bei einer bundesweiten Investition von etwa 12 Milliarden Euro, freue man sich, dass auch endlich hier vor Ort investiert würde. Alleine durch Smartphones sei die Anforderung gestiegen.

Nichtsdestotrotz können nicht alle Haushalte mit Glasfaserkabel versorgt werden. „Zunächst wird damit begonnen, dass wir die Verteilerkästen versorgen“, erklärt Uwe Abels, als Account-Manager der Telekom für den Niederrhein zuständig. „Ende dieses Jahres kann dann jeder Kunde einen Auftrag für schnelleres Internet beantragen, egal welchen Mobilanbieter er nun hat.“

Mit ein bis zwei Jahren rechnen die Verantwortlichen schon, bis flächendeckend das schnelle Internet überall verfügbar ist. Aber Uwe Abels betont, „dass sich natürlich auch jetzt schon die Kunden aber auch Fremdkunden an uns wenden können.“

Dass die Forschung immer weiter entwickelt worden ist, zeige sich daran, so Abels, dass eine Kommune wie Kleve ein Datenvolumen verbraucht, wie es 1997 noch weltweit der Standard war.

Funktionierendes Datennetz

Auch dadurch zeige sich, wie wichtig der Anschluss an ein funktionierendes Datennetz sei.

Für alle , die sich genauer informieren möchten: Am kommenden Montag, 22. Februar, um 19 Uhr, laden die Verantwortlichen zu einer Informationsveranstaltung im Mehrzweckraum des Stadthauses ein.

 
 

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