Feuer auf Veener Reiterhof

Auch die Pferdeanhäger brannten mit ab. Menschen und Tiere blieben unverletzt.
Auch die Pferdeanhäger brannten mit ab. Menschen und Tiere blieben unverletzt.
Foto: WAZ FotoPool
Polizei schätzt Schaden auf rund 150 000 Euro

Alpen-Veen. Großeinsatz auf dem Reiterhof Albers/Dams an der Wolfhagenstraße. Aus bislang noch nicht geklärten Gründen fingen gestern Morgen in der Pferde-Bewegungshalle gelagerte Strohballen Feuer, das sich innerhalb kürzester Zeit ausbreitete. Tiere kamen nicht zu Schaden. Ein 39-jähriger Polizeibeamter wurde allerdings mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 150 000 Euro. Die Flammen fraßen sich durch das Dach, zerstörten den hinteren Hallentrakt und drei dort abgestellte Pferdeanhänger.

Veen versank im Rauch

Es zwar zwischen 9 Uhr und 9.30 Uhr. „Wir wollten eigentlich mit der ersten Reitstunde beginnen“, sagt Birgitt Dams. Dann habe man aber den Rauch gesehen und einen lauten Knall gehört, „vermutlich von der Photovoltaikanlage“.

Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an und war noch bis zum Nachmittag damit beschäftigt, die Flammen unter Kontrolle zu bringen.

Einsatzkräfte schufen die brennenden, qualmenden Strohballen auf eine Wiese, um das Feuer besser bekämpfen zu können. In Windeseile versank Veen im Rauch. Die Veener Straße, zwischen Dorf- und Dickstraße, blieb für die Dauer der Löscharbeiten gesperrt.

„Es tut mir für die Anwohner so Leid“, sagt Birgitt Dams, die sich gleichzeitig über die Hilfsbereitschaft der Veener freut, die sofort zu dem Brand geeilt kamen. „Dafür möchte ich mich bei allen bedanken.“

Die Kriminalpolizei hat unterdessen gestern die Ermittlungen aufgenommen. Heute werden die Spezialisten mit einem Techniker in der Bewegungshalle nach der Brandursache suchen.

Eine Tendenz gebe es aber nicht, so ein Polizeisprecher. „Bislang gibt es keine Hinweise auf Fremdeinwirkung.“

 
 

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