Ein bisschen langsamer wäre schön

Rheinberg-Vierbaum..  Alles ist so gut angelaufen, der Zuspruch riesig - und doch sieht Dr. Eva Hellmis nicht uneingeschränkt optimistisch in die Zukunft. Die Finanzen machen der Vorsitzenden der Bürgerinitiative Niag-Bahnlärm große Sorgen. Die Finanzen der Stadt Rheinberg.

Fünf km/h weniger

Die ist bekanntlich pleite, steht vor dem Haushaltssicherungskonzept - wie viel Geld ist da noch vorhanden für die Sicherung von Bahnübergängen? Das dürfte ein Thema am kommenden Montag sein, wenn sich die Bürgerinitiative um 19 Uhr im „Schwarzen Adler“ in Vierbaum trifft.

Eva Hellmis hat in der Zwischenzeit wieder viele Gespräche geführt. Unter anderem zum Thema Geschwindigkeitsreduzierung. Dazu ist die Niag jetzt auch bereit, allerdings in mehr als bescheidenem Rahmen. Vorgeschlagen ist, die Züge fünf km/h langsamer fahren zu lassen, und zwar auf der Strecke von Moers nach Orsoy.

„Das merkt man kaum“, sagt die Vorsitzende der Bürgerinitiative. Vielleicht seien auch zehn km/h möglich. Die Züge müssten nicht auf der gesamten Strecke langsamer fahren, nur dort, wo Häuser stehen, also zwischen dem Baerler Busch und Orsoy. Die Niag will diesen Vorschlag jetzt prüfen.

Andere Themen am kommenden Montag werden der Stand der Sicherung der Bahnübergänge sein, die Betonschwellen und vieles mehr. Die Initiative hat Arbeitsgruppen gebildet, die AG Umwelt stellt erste Ergebnisse vor.

Homepage ist freigeschaltet

Mittlerweile ist die Bürgerinitiative auch online, die Homepage ist freigeschaltet. Unter der Adresse www.niederrhein-gegen-bahnlaerm.de gibt es jede Menge Infos, immer die neuesten Sachstände und auch Ansprechpartner, wenn jemand Fragen hat oder der Initiative eine Nachricht oder Infos zukommen lassen möchte.

 

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