Die Folgen von Kohle- und Salzabbau

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Rheinberg..  Der Unterausschuss Bergbausicherheit tagt am 19. April in Rheinberg, kündigt der SPD-Landtagsabgeordnete Rene Schneider an. Auf der Tagesordnung steht das Thema Risswerkführung und der Sprecher der Schutzgemeinschaft Bergbaubetroffener, Ulrich Behrens, hatte angeregt, sich zu diesem Thema doch auch Beispiele anzusehen - zum Beispiel in Rheinberg.

Erdrisse, Erdstufen und Verwerfungen sind nach Ansicht der Rheinberger Bürgerinitiative ein eindeutiges Zeichen dafür, dass auch weit über die von der RAG anerkannten fünf Jahre hinaus Bergschäden auftreten können. Die RAG habe wenig Interesse daran, diese Unregelmäßigkeiten in einem so genannten Risswerk, einem amtlichen Dokument, festzuhalten. Jetzt hätten Bürger das Recht, ihre Schäden in einer „Dokumentation besonderer Sachverhalte“ festzuhalten, allerdings noch ohne zwingenden Rechtscharakter.

Das zweite Thema der Ausschusssitzung in Rheinberg ist auf Initiative Schneiders auf die Tagesordnung gesetzt worden: die Schäden durch den Steinsalzbergbau. Schon im Wahlkampf hatte sich der SPD-Mann damit auseinandergesetzt. Die Schäden durch den Salzabbau mehrten sich. Zu der Sitzung am 19. April sollen, sagt Schneider, auch Vertreter von Esco und Cavity eingeladen werden.

Sitzungen des Unterausschusses Bergbausicherheit sind in der Regel öffentlich und fangen üblicherweise um 10 Uhr an. Ort soll wahrscheinlich das Stadthaus sein, genaue Angaben sowohl zu Ort und Zeit - schließlich ist auch eine Besichtigung von Schäden geplant - wird es noch geben.

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