APX rückt näher an die Stadt

Foto: WAZ FotoPool
Bauarbeiten für das neue Besucherzentrum haben begonnen. Tankstelle wird abgerissen

Xanten..  Der nächste Schritt zur Öffnung des APX zur Stadt Xanten steht bevor. Im Sommer soll die Esso-Tankstelle am Stadteingang Rheintor abgerissen werden, um Platz für zusätzliche Parkplätze am neuen Haupteingang zu schaffen.

Der Haupteingang des Archäologischen Parks soll noch in diesem Jahr von der Ostseite zur Südseite zum Parkplatz am Nibelungenplatz/Esso-Tankstelle verlegt werden. Hier wird das neue Besucherzentrum entstehen, durch das die Gäste von der Innenstadt aus direkt zur Arena gelangen können. Durch das Bauprojekt, für das 1,8 Millionen Euro veranschlagt sind, wird der Archäologische Park näher an die Xantener Innenstadt angebunden. Auf dem APX-Geländes haben die Bauarbeiten für das Besucherzentrum bereits begonnen.

Neue Parkplätze

Die Tankstelle kann bald abgerissen werden, weil Esso den Pachtvertrag für die Filiale am Kreisverkehr nicht verlängert hat. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR), der Eigentümer des APX ist, hat das Grundstück der Tankstelle gekauft. Im Juni will die Stadt die Tankstelle dann im Auftrag des Landschaftsverbandes abreißen und dort die neuen Parkplätze für die Besucher bauen.

Der Haupteingang des Archäologischen Parks soll auf die Südseite verlegt werden, damit Besucher des APX die historische Innenstadt fußläufig erreichen können. Der Bauausschuss des Landschaftsverbandes Rheinland hat das Projekt befürwortet. Das Land NRW wird das neue Besucherzentrum mit einer Million Euro aus dem Stadterneuerungsprogramm fördern.

„Heute liegt der Haupteingang an der Seite des Archäologischen Parks, die von der Stadt Xanten abgewandt ist“, erläutert Bauforscher und APX-Architekt Dr. Peter Kienzle das Projekt. Im Bereich des neuen Parkplatzes an der Buswendeschleife gibt es schon heute einen Nebeneingang. „Doch die meisten Besucher kommen über die Parkplätze durch den Haupteingang an der Ostseite.“ Von dort könnten die Besucher nach der Besichtigung des APX nicht „mal eben“ zum Dom laufen.

Mit dem Umzug des Haupteinganges und dem Bau des Besucherzentrums soll die Zeit der weiten Wege vorbei sein. Die Kassen-Container am heutigen Nebeneingang werden durch das Eingangsgebäude ersetzt, das mit der Grenze der früheren Stadtmauer abschließt.

 
 

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