Achtung, Pollenalarm!

Auch Birkenpollen sind ein großes Problem.
Auch Birkenpollen sind ein großes Problem.
Foto: Knut Vahlensieck
Sie fliegen wieder: Pollen von Birke, Erle und Hasel machen Allergikern jetzt wieder zu schaffen. Vielen Betroffenen helfen Therapien

Rheinberg..  Es geht wieder los: Die Augen tränen und jucken, die Nase sitzt zu, oder sie läuft. Mit dem Frühling kommen auch die Pollen – besonders Hasel, Erle und Birke machen betroffenen Allergikern jetzt das Durchatmen schwer.

Doch: Eine feste Zeit, wann welche Pollen durch die Luft fliegen, gebe es nicht mehr, sagt die Rheinberger Medizinerin Dr. med. Anne Schriefers. Der Klimawandel wirbele den Pollenkalender durcheinander, „verschiebt Blütezeiten nach vorne und nach hinten. Betroffene haben dann manchmal nicht nur sechs oder acht, sondern schon mal zwölf Wochen im Jahr Probleme.“

Allergiesaison beginnt erst

In Anne Schriefers HNO-Praxis ging’s in diesem Jahr im Februar los. Auch wenn dort weniger geschnieft und gehustet wurde als im vergangenen Jahr zur gleichen Zeit. „Weil es relativ lange kalt war“, nennt die Ärztin den Grund. Hauptsaison für Allergien sei im Mai und Juni, wenn neben vielen Bäumen etwa auch Gräser und Kräuter blühen. Vor allem auf Birkenpollen oder Spitzwegerich reagierten besonders viele Menschen allergisch, weiß die Expertin. Einige Patienten entwickelten Kreuzallergien. Die gibt es zum Beispiel bei Frühjahrsblühern und Kernobst: „Wenn die Eiweißstrukturen auf den Allergenen ähnlich sind, kann der Körper sie nicht mehr unterscheiden.“

Und auch Umweltbelastungen können Einfluss auf die Entwicklung von Allergien haben, denn: „Sie machen natürlich vorkommende Pollen noch aggressiver“, erklärt der Rheinberger Umweltmediziner Michael Lefknecht. Schadstoffe in der Luft, gerade in Industriegebieten, griffen die Oberfläche der Pollen an und sorgten so dafür, dass diese aufbrechen. „So kommt die allergene Substanz an die Oberfläche“, weiß Lefknecht. Als wäre das noch nicht genug, gibt es auch noch ganzjährige Allergien, zum Beispiel gegen Milben oder Schimmelpilze, die Betroffenen zu schaffen machen können.

Was die mit dem Körper machen? „Die Nasenschleimhaut schwillt an, Patienten haben Nießreiz und Hustenanfälle. Das kann mitunter gefährlich werden, wenn Betroffene keine Luft mehr bekommen“, erklärt Anne Schriefers. Bei der Suche nach der Ursache stoße der Prick-Test, bei dem erst Allergene auf die Haut aufgetragen werden und anschließende Schwellungen auf eine Allergie hinweisen können, immer wieder an seine Grenzen.

Anders sei das nach Erfahrung der Rheinberger Medizinerin beim Bioresonanztest, den sie seit zehn Jahren in ihrer Praxis anbietet: „Die Naturheilkunde hat einen viel weiteren Allergiebegriff als die Schulmedizin. Sie bezeichnet auch Stoffe als Allergene, die der Körper nicht richtig verarbeiten kann.“ Das können etwa in Lebensmitteln enthaltene Stoffe, Umweltgifte oder auch Krankheitserreger sein.

Erfolg durch Bioresonanztherapie

Nachdem Schriefers die „Baustellen“ ihres Patienten kennt, kann sie die Beschwerden mittels elektromagnetischer Strahlung auf Hände, Stirn oder Bauch therapieren. Langwierige Behandlungen mit antiallergischen Tabletten und Spritzen, Augentropfen und Nasensprays seien dann nicht mehr nötig. Ob man für eine erfolgreiche Therapie auch an deren Wirkung glauben muss? „Viele Patienten entscheiden sich erst für das Bioresonanzverfahren, weil ihnen die Schulmedizin nicht helfen konnte“, sagt Schriefers. Und verspricht: „Nach mehreren Wochen sind die meisten Patienten beschwerdefrei.“

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