Wo Niederberg sich gern trifft

Grillen, Plaudern, Spielen: Familien- und Nachbarschaftsfest beim 3. Niederberg-Forum
Grillen, Plaudern, Spielen: Familien- und Nachbarschaftsfest beim 3. Niederberg-Forum
Foto: WAZ FotoPool

Neukirchen-Vluyn..  Das als Nachbarschaftsfest gestaltete 3. NiederbergForum von NRZ und Volksbank Niederrhein hat für prächtige Stimmung gesorgt. Zwischen Schnitzeljagd, Grillstand, Sam, Knut und seinem Kinderseiten-Team kamen nicht nur die Nachbarn zusammen, sondern über 300 Interessierte aus Neukirchen-Vluyn.

Niederberg wächst. Und schon die ersten Foren haben gezeigt: Das wird ein Ort mit einer richtig netten Nachbarschaft! Wer am Samstag dabei war, hatte Spaß – ob Groß oder Klein. Denn nicht nur gemütliches Beisammensein mit Leckereien vom Grill und kühlen Getränken war angesagt. Die vielen Partner, die NRZ und Volksbank ins Boot geholt hatten, zeigten sich ungeheuer kreativ. Das Ergebnis war eine Schnitzeljagd, bei der nicht nur Köpfchen und Teamgeist gefragt waren – auch die Lachmuskeln wurden gut trainiert.

Die Tochter als Ente, Der Sohn als Cowboy, der Papa aus der Puste. Am Stand des Niederbergnetzwerks, das sich beim ersten Niederberg-Forum gefunden hatte, wurde mit der Uhr in der Hand gestoppt, wie viel Zeit die Teams, die sich auf die bunte Schnitzeljagd begeben haben, fürs Flaschensortieren brauchten – kostümiert. „Feste wie heute sind super, um neue Leute kennen zu lernen. Denn es kommen ja immer mehr Anwohner dazu“, erzählte Anja R. Steinhoff. Heute bietet das Netzwerk eine Plattform, auf der all das diskutiert wird, was die Häuserbauer beschäftigt.

Nebenan, bei einer Station des Raiffeisenmarkes, galt es dann, möglichst schnell mit dem Kettcar zu fahren. Eine rasante Drehung und dann noch einmal richtig Gas geben. Sichtlich ausgelassen dabei auch Peter Gese. Mit seiner Lebensgefährtin und den beiden Kindern war er auf der Schnitzeljagd unterwegs. „Das ist eine tolle Sache. Mit einfachen Mitteln wird hier für Begeisterung gesorgt. Hier zeigt sich, dass es nichts Kompliziertes sein muss. So etwas kommt einfach richtig gut an“, gab der Familienvater seinen Eindruck des Festes wieder. Für seine Lebensgefährtin bewies sich einmal mehr, mit der Entscheidung, hier zu wohnen, nichts falsch gemacht zu haben: „Hier sind richtig viele nette Familien mit Kindern“, freute sie sich.

Torwandschießen und Knuddeln

Auch Lea Gert lief lachend über das Gelände auf dem frisch eröffneten Landschaftsband: „Total tolle Spiele. „Bei vielen Sachen konnte ich auch was lernen.“ Leas Mutter verfolgt das Geschehen auf Niederberg als Anwohnerin, war schon beim ersten Forum dabei. Das Familienfest kam bereits im Vorfeld gut bei der Familie an: „Die Kinder konnten es kaum abwarten, herzukommen. Die haben nämlich schon die Ankündigung in der NRZ gelesen, dass Knut kommt“, erzählt Ira Gert.

Der kuschelige Eisbär war es schließlich auch, der ein jedes Kinderherz erobert hat. Zusammen mit Sam, dem Maskottchen der Volksbank, war er unterwegs. Hat sich auch mal im Torwandschießen probiert und natürlich knuddeln lassen. Selbst die ganz Kleinen, die vielleicht noch nicht alle Rätsel des Energiesparhauses der Enni, die mit ihrer Sommertour zu Gast war, lösen konnten, bekamen am Samstag leuchtende Augen. Denn auch die Feuerwehr war da. Mit dabei hatten sie ein nostalgisches Fahrzeug, mit einer Drehleiter von 1956. Chef Lutz Reimann erklärte: „Eigentlich ist unser Kalender rappelvoll. Doch für so einen Tag nimmt man sich gerne Zeit. Wir wollen ja mit den Leuten in Kontakt kommen.“ Ein paar Meter weiter organisierte seine Frau Anja mit Tanja Bruckhaus eine Station mit Bewegungsspielen.

Für alle Kinder, die nach der Schnitzeljagd noch nicht müde waren, stand eine Hüpfburg bereit. Zeit für Mama und Papa, zu verschnaufen und mit den Nachbarn ins Gespräch zu kommen. Der Nachwuchs war unterdessen weiter gefragt, denn das Team der NRZ-Kinderseite war mit Peter Toussaint, Mitglied der NRZ-Chefredaktion, vor Ort. Zu gerne haben die Kinder ihre Lieblingswitze und ihre Film-, Buch- und Ausflugstipps verraten. Einmal selbst in der Zeitung stehen und dazu beitragen, dass auch die jüngste Generation der NRZ-Leser immer gut informiert ist – wer hätte diese Gelegenheit nicht genutzt?

 
 

EURE FAVORITEN