Wie es ist, für einen Tag „Oma“ zu sein

Neukirchen-Vluyn..  Einen regen Austausch zwischen den Generationen erleben Kinder aus der Pestalozzischule und Senioren aus der Altenheimat Vluyn seit dem Frühjahr dieses Jahres regelmäßig. Einmal in der Woche und je nach Tagesform bekommen fünf bis neun Männer und Frauen, die in dem Pflegeheim der Grafschafter Diakonie – Diakonisches Werk Kirchenkreis Moers leben, Besuch vom Grundschulnachwuchs aus der Offenen Ganztagsbetreuung der Diakonie.

Ins Leben gerufen haben das „Oma“-Projekt Sozialpädagogin Ulrike van der Berg vom Quartiersmanagement des Treff 55 und Anke Hegemann vom Sozialen Dienst der Pflegeeinrichtung. „Viele Kinder wachsen ohne eine enge Bindung zu ihren Großeltern auf, weil diese in einer anderen Stadt wohnen oder weil vielleicht aus beruflichen Gründen der Kontakt nicht so intensiv ist“, erklärt Ulrike van der Berg. Und Anke Hegemann von der Altenheimat weiß: „Viele Senioren bekommen keinen Kinderbesuch, weil sie keine Urenkelkinder haben oder die Enkel schon erwachsen sind.“

An dem Austausch finden beide Generationen Gefallen: Gemeinsam haben sie schon gesungen, gespielt, gebastelt, geturnt, einen Nachmittag auf dem Spielplatz verbracht und schon so manchen Früher-Heute-Vergleich gezogen. Nach den Ferien soll es weitergehen.

 
 

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