Was ist eigentlich Glück?

Neukirchen-Vluyn. Energiegewinnung, Rassismus, Ausländerfeindlichkeit: Das sind nur einige der vielen Probleme, die die Gesellschaft bewegen. Wie ihnen begegnet werden kann, um unsere Welt ein wenig besser zu machen, haben jetzt 10 Schülergruppen des Julius-Stursberg-Gymnasiums erforscht. Die Klassenteams der 7. bis 9. Jahrgangsstufe beschäftigten sich außerhalb des Unterrichts mit der Frage, wie unser Planet lebenswerter gestaltet werden kann.

Im Rahmen des sogenannten „Drehtürmodells“ bietet ihnen die Schule die Chance, parallel zum regulären Unterricht ihren Ideenreichtum an einem selbst gewählten Projekt zu erproben. Voraussetzung für die Teilnahme sind Interesse am Thema und die Bereitschaft, mehr zu arbeiten als andere, denn der versäumte Unterrichtsstoff muss selbstständig nachgearbeitet werden.

Alle Gruppen präsentierten ihre Projektergebnisse im Wettbewerbsfinale am 26. und 27. Mai. Eine sechsköpfige Jury, bestehend aus Schülern, Eltern und Lehrern sowie Altbürgermeisterin Kornelia Kuhn, begutachtete die Projekte anhand einer Projektmappe und einem ca. zehnminütigen Vortrag im Hinblick auf sachliche Genauigkeit, Kreativität, Originalität und Qualität der Präsentation.

In diesem Jahr errangen Esther Menkreo-Kuntzsch, Hanna Olk und Taalke Sitter aus der Klasse 7e vor den Vertretern der Klassen 8c und 9a den ersten Platz. Sie überzeugten mit der Beantwortung der Frage „Glück, eine subjektive Wahrnehmung, die die Welt verbessert?“ Die siegreichen Teams konnten sich auf einen besonderen Empfang in ihren Klassen freuen. Denn schließlich verschaffte ihr Erfolg der eigenen Klasse bis zu 300 Euro für die Klassenkasse und einen zusätzlichen Klassenausflug. Anders als oft leider oft üblich muss sich also kein Leistungsträger für besondere Ergebnisse als „Streber“ abgestempelt fühlen, sondern erfährt im Gegenteil Würdigung durch die Gleichaltrigen.

 
 

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