Verständnis für den arabischen Raum entwickeln

Moers/Duisburg..  „Den arabischen Raum verstehen“ heißt eine Veranstaltungsreihe des Kirchenkreises Moers in Moers und Rheinhausen. Der Eintritt ist frei. Den Beginn macht am 24. Februar, 18.30 Uhr, im Evangelischen Gemeindehaus Scherpenberg, Homberger Straße 350, der Theologe Clemens Ronnefeldt mit „Syrien im Kontext der regionalen Konflikte“. Er moderierte eine Modellkonferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Nahen und Mittleren Osten zusammen mit dem UN-Korrespondenten Andreas Zumach. Ronnefeld stellt die aktuelle Situation in Syrien dar. Schwerpunkt wird die Vorstellung eines Syrien-Friedensplanes.

Am 10. März, 18.30 Uhr, fragt dort Journalist Otmar Steinbicker, Herausgeber des Aachener Friedensmagazins aixpaix.de: „Kann man mit islamistischen Rebellengruppen verhandeln?“ Hintergrund: Die Gruppierung „Islamischer Staat“ (IS) hat beträchtliche Teile Syriens und des Iraks unter seine Kontrolle gebracht. Reicht der Begriff „Terrormiliz“ noch aus? Lässt sich der IS erfolgreich militärisch bekämpfen? Kann man mit den IS-Kämpfern verhandeln? Steinbicker baute vor Jahren mit ei­nem afghanischen Stammesführer einen geheimen Gesprächskanal zwischen NATO und Talibanführung auf.

Im Evangelischen Gemeindezentrum Christuskirche, Friedensstraße 3, in Duisburg-Rheinhausen, spricht am 25. März, 18.30 Uhr, Muhammad Sameer Murtaza über „Die muslimische Welt im Umbruch – Formen und Strukturen im Salafismus“. Der Islamwissenschaftler und Mitarbeiter der Stiftung Weltethos zeigt, dass sich die muslimische Welt im Umbruch befindet. Er wird die puritanischen, progressiven und ideologischen Bewegungen, die die Veränderung bisher hervorgebracht hat, einordnen und darstellen.

EURE FAVORITEN