Und immer wieder die Hufeisenkreuzung

Moers..  Nun, dass er einst im Jahre 2015 seine Vorstellungen für die Optimierung der so genannten „Hufeisenkreuzung“ vor dem Ausschuss für Bürgeranträge präsentieren würde, das hatte sich Ernst Knoche anno 1994 sicher nicht vorgestellt, als er sich erstmals über eben diese Kreuzung bei der Stadt beschwerte. In der gestrigen Ausschusssitzung zog er nach fast 21 Jahren sein Fazit: „Der Erfinder des Hufeisens hat eigentlich gar keine schlechte Idee gehabt.“ Aber so ganz zufrieden ist er mit der Kreuzung immer noch nicht.

Fachkundige Unterstützung erhielt Ernst Knoche durch Fahrlehrer Jürgen Guido, der aus seinen Geschäftsräumen direkt auf die Hufeisenkreuzung blickt: „Ich hab’ das mit auf die Fahrlehrer-Weiterbildung genommen – so was gibt’s in keiner Stadt.“ Der Fachmann bemängelt ebenso wie Ingenieur Knoche die unübersichtliche Regelung der Vorfahrt, die ihrer Meinung nach viele Autofahrer überfordert.

Immerhin – die Ausschussmitglieder verwarfen den Antrag nicht, hörten interessiert zu, waren bemüht, den Verbesserungsvorschlägen der beiden zu folgen. An den Schaltzeiten der Ampel gebe es nichts auszusetzen, so Knoche, das Problem war, ist und bleibe die Regelung der Vorfahrt. Und das könne man lösen.

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