Tom Wagener wird Direktkandidat für die Grünen

Am Freitag, den 26.10.2012 in Dinslaken. Sonder - Kreismitgliederversammlung Bündnis 90/Die Grünen - Wahl des Direktkandidaten. (vl) Kreisvorstandssprecher Holger Mrosek, Kreisvorstanssprecherin Mareike van Laak, Bärbel Hohn und der in diesem Augenblick noch nicht offiziell gewählte Direktkandidat Tom Wagener. Foto: Heiko Kempken/WAZ FotoPool
Am Freitag, den 26.10.2012 in Dinslaken. Sonder - Kreismitgliederversammlung Bündnis 90/Die Grünen - Wahl des Direktkandidaten. (vl) Kreisvorstandssprecher Holger Mrosek, Kreisvorstanssprecherin Mareike van Laak, Bärbel Hohn und der in diesem Augenblick noch nicht offiziell gewählte Direktkandidat Tom Wagener. Foto: Heiko Kempken/WAZ FotoPool
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Tom Wagener aus Neukirchen-Vluyn geht für die Grünen bei der Bundestagswahl 2013 als Direktkandidat an den Start. Wagener war einziger Bewerber und wurde von 24 Delegierten gewählt, zwei enthielten sich.

Neukirchen-Vluyn.. Tom Wagener aus Neukirchen-Vluyn geht für die Grünen bei der Bundestagswahl 2013 als Direktkandidat an den Start. Der Sprecher des Grünen-Ortsverbandes wurde auf einer Sonderversammlung seiner Partei in Dinslaken zum Spitzenkandidaten für den Wahlkreis Wesel I (Alpen, Hamminkeln, Hünxe, Kamp-Lintfort, Rheinberg, Schermbeck, Sonsbeck, Voerde, Wesel, Xanten) gewählt. Wagener war einziger Bewerber und wurde von 24 Delegierten gewählt, zwei enthielten sich.

Tom Wagener, der mit Blick auf die äußerst geringe Wahrscheinlichkeit einer Direktwahl seine Kandidatur mehr als Werbung für die Partei als für seine Person sieht, machte deutlich, bei der Bundestagswahl dafür kämpfen zu wollen, dass seine Partei möglichst viele Zweitstimmen holt. Sein Schwerpunkt ist die Verkehrspolitik im ländlichen Raum. Der zweifache Familienvater ist Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Verkehr und Delegierter in der Bundesarbeitsgemeinschaft Verkehr. Zu seinen Forderungen gehören innerorts Tempo 30, die Förderung von Radfahrern und öffentlichem Personennahverkehr (ÖPNV) sowie ein Tempolimit 130 auf Autobahnen.

Defizite im ÖPNV insbesondere auf dem Land waren zentrales Thema der Versammlung. Neben mangelnder Erreichbarkeit wurden uneinheitliche Tarife bemängelt. Bald soll dazu ein Treffen mit den verkehrspolitischen Sprechern aller Grünen-Ortsverbände auf Kreisebene stattfinden.

 
 

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