Tolles JSG-Varieté in Neukirchen-Vluyn

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Die M.S. Stursberg schipperte um die Welt und hatte für das Publikum im voll besetzten pädagogischen Zentrum ein tolles Programm vorbereitet.

Neukirchen-Vluyn.. Reisen sind ja generell sehr bildend, aufschlussreich und unterhaltsam. Aber die Reise, auf die der 11. Jahrgang des Julius-Stursberg-Gymnasiums seine Gäste beim diesjährigen JSG-Varieté mitgenommen hat, war besonders lohnend. Das Motto der bezaubernden Kreuzfahrt: „M.S. Stursberg – Ein Varieté schippert um die Welt“.

Schon die Begrüßung durch das attraktive Bordpersonal gestaltete sich überaus charmant. Und dann ging es los mit dem geballten Unterhaltungsprogramm, für das Renate Frisch, Julia Abel und Stephanie Wenzel die Gesamtleitung hatten.

Einen einzelnen Akt besonders herauszugreifen ist sicher schwierig angesichts der Fülle der guten Leistungen aller beteiligten Schüler auf, neben und hinter der Bühne. Gleichwohl muss gesagt werden dürfen, dass sich Max Brouren und Jessyr Kowalski mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in die Herzen des Publikums gesungen und getanzt haben. „Astronaut“ hieß ihr Titel.

Die vermutlich vielen Übungsstunden an seinem Instrument haben sich bei Christian Schila bezahlt gemacht. Wie der Mann am Klavier die Pathétique von Beethoven gespielt hat: Chapeau! Zurecht gab es für diesen Auftritt lang anhaltenden und begeisterten Beifall.

Tjorven Jakstadt, Niklas Trenamann, Tobias Gramer, Alexander Küppers und Leonie Keil hatten offenkundig ihren Fanclub mitgebracht. Auch für ihre Performance von „Teenage Dirtbag“ gab es Jubel unter den Gästen.

Dass Patrick Stenzel, der Ehemalige, beim JSG-Varieté schon fast Kultstatus zu besitzen scheint, dürfte nicht verborgen geblieben sein. Überhaupt waren die musikalischen Leistungen bemerkenswert. Ob es sich dabei nun um das Beyoncé-Medley handelte oder um den Song Hello von Adele.

Und letztlich wurden auch jene Teilnehmer der Kreuzfahrt auf der M.S. Stursberg belohnt, die sich während der Reise auf ein kräftiges Märchen gefreut hatten. Mit ihrer Version von „Cinderella – mal anders“ sorgte ein munteres Sextett für ausgelassene Stimmung im Saal. Es war aber auch zu schön!

Und das gilt nicht nur für den Prinzen der Träume, der eben dieses mit Nachdruck und ständig von sich behauptete, bevor er die Frau mit dem passenden Fuß zum verlorenen gläsernen Schuh gefunden hatte. Darüber hinaus gab es tolle akrobatische Aufführungen von den ganz Kleinen bis zu den ganz Großen. Und selbstverständlich den obligatorischen Film, mit desen gestückelter Aufführung einige der notwendigen Umbauphasen geschickt gefüllt wurden.

Zum Finale kamen noch einmal alle Beteiligten auf die Bühne, inklusive Schulleiterin Susanne Marten-Cleef, die wohl noch an keinem Geburtstag so viele Glückwünsche bekommen hat wie an diesem.

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