Tatverdächtiger stellt sich nach Brand in Flüchtlingsheim

Die Feuerwehr rückte am Dienstagabend mit 49 Wehrleuten an und löschte den Brand.
Die Feuerwehr rückte am Dienstagabend mit 49 Wehrleuten an und löschte den Brand.
Foto: Matthias Alfringhaus
Nach dem Feuer im Asylbewerberheim in Neukirchen-Vluyn hat sich ein 20-Jähriger gestellt. Er ist dringend tatverdächtig, den Brand gelegt zu haben.

Neukirchen-Vluyn.. Das Feuer vom Dienstagabend in der Asylbewerberwohnung an der Max-von-Schenkendorfstraße 10 ist vermutlich gelegt worden. Am Donnerstag erschien ein 20-Jähriger auf der Wache in Neukirchen-Vluyn und stellte sich dort der Polizei. Die Beamten nahmen den ehemaligen Bewohner der Flüchtlingsunterkunft vorläufig fest.

Hausbewohner haben Tatverdächtigen erkannt

Der junge Mann war bereits zur Fahndung ausgeschrieben, da ihn andere Hausbewohner am Brandort gesehen und erkannt hatten. "Nachdem einige Sprachbarrieren umschifft waren, konnten die Anwohner den 20-Jährigen gegenüber der Polizei auch beschreiben", sagt Andrea Margraf, Sprecherin der Kreispolizei Wesel.

Haus unbewohnbar

Bei dem Feuer konnten sich alle Personen, die zum Zeitpunkt des Brandes im Haus waren, in Sicherheit bringen. Ein Mann erlitt Verbrennungen an der Hand. 27 Personen mussten in eine neue Unterkunft ziehen, weil das abgebrannte Haus momentan unbewohnbar ist. Die Menschen sind am Hugengraben, in der Wohnung des Feuerwehrgerätehauses Vluyn sowie in Wohnungen an der Humboldstraße und am Kiefernweg untergekommen, die bereits zur Unterbringung von Flüchtlingen angemietet worden waren. (we)

 
 

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