Synode: Synergien bei Kindertagesstätten heben

Moers..  Seit 13 Jahren ist Ferdinand Isigkeit Superintendent des Kirchenkreises Moers. Er selbst ist zu Beginn seiner Tätigkeit in eine laufende Intendantur gewählt worden. Genau das wollte der 61-Jährige jetzt einem möglichen Nachfolger oder einer möglichen Nachfolgerin ersparen. Noch einmal volle acht Jahre als Superintendent wären für ihn nicht denkbar gewesen.

Bewerbungen bis Ende August

Deshalb wird der Nominierungsausschuss unter Leitung von Pfarrer Matthias Immer bis zum Herbst Personalvorschläge für die nächste Synode am 11./12. November machen. Die Bewerbungsfrist läuft bis Ende August.

Wer auch immer dann gewählt wird, sie oder er wird mehr Zeit haben, sich auf das Amt für die 28 Gemeinden zu konzentrieren. Die Synode am vergangenen Wochenende fasste den Grundsatzbeschluss, die Superintendantur des Kirchenkreises Moers künftig hauptamtlich zu vergeben.

Bisher war Ferdinand Isigkeit nur aus seiner Heimatgemeinde Hochheide abgeordnet, seine Vertreter Matthias Immer, Doris Kroniger und Johannes Berghaus in dieser Funktion nur befristet tätig. Da Isigkeit nicht auf seine Pfarrstelle zurückkehrt, werde man sich jetzt abstimmen, wie die Aufteilung in Hochheide künftig aussehen könnte, wie es am Montag bei einem Pressegespräch in Moers hieß.

Veränderungen könnte es auch in der Organisation der 24 evangelischen Kindertagesstätten im Kirchenkreis Moers geben. Der Neukirchener Erziehungsverein und die Grafschafter Diakonie sollen einen gemeinsamen Verbund gründen, der den Gemeinden die Verwaltung der Kindertagesstätten anbieten kann.

Isigkeit: „Die Gemeinde bleiben Besitzer der Kindertagesstätten und bestimmen auch die Inhalte. Wir wollen so Synergien schaffen.“

Auf der Synode am Wochenende stellte Pfarrerin Mareike Maeggie (Kapellen) auch die Planungen für das Reformationsjahr 2017 vor. Danach sind am 25. Juni 2017 ein Gottesdienst am Geleucht, ein Friedensgebet in einer katholischen Kirche und ein Fest in und um die Stadtkirche vorgesehen.

Für einen inhaltlichen Impuls sorgte am Wochenende Theologe Eberhard Hauschildt mit seinem Vortrag über die „Kirchengemeinden in der Region: wahrnehmen und entwickeln.“

 
 

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