Sylvia Löhrmann besucht das JSG in Neukirchen-Vluyn

NRW - Schulministerin Sylvia Löhmann spricht am Julius-Stursberg-Gymnasium in Neukirchen-Vluyn mit Schülerinnen und Schülern.
NRW - Schulministerin Sylvia Löhmann spricht am Julius-Stursberg-Gymnasium in Neukirchen-Vluyn mit Schülerinnen und Schülern.
Foto: Funke Foto Services
Am Freitag war die Schulministerin des Landes NRW, Sylvia Löhrmann, am Julius-Stursberg-Gymnasium zu Gast, um sich über das Konzept der individuellen Förderung zu informieren

Neukirchen-Vluyn..  Das Julius-Stursberg-Gymnasium hatte gestern inhaltlich groß aufgefahren. Schließlich hatte sich die Schulministerin des Landes angekündigt. Sylvia Löhrmann kam, um sich einen Einblick in das Konzept der individuellen Förderung zu verschaffen.

Da kam es dem JSG gerade recht, dass just die Ergebnisse der jüngst erfolgten Qualitätsanalyse vorlagen. In 25 der 47 Kriterien habe das JSG ein Doppelplus erhalten, bei 22 weiteren ein Plus, sagte die Schulleiterin Dr. Susanne Marten-Cleef stolz vor dem mit prominenten Gästen besetzen Auditorium.

Schüler und Lehrer hatten sich gut vorbereitet, um der Ministerin einen breiten Reigen des schulischen Angebotes zu präsentieren.

Die Varitée-AG zeigte Akrobatik, es wurde gesungen, die so genannten Doppellerner erklärten, warum Latein und Französisch im Doppelpack Spaß machen und Teilnehmer des Lerncoachings betonten, wie wichtig das Angebot ist, von einem der 16 Coaches durch schwierige Fahrwasser begleitet zu werden. Die Gewinner des „Drehtürmodells“ stellten die wichtigsten Ergebnisse ihres Selbsttests zum Thema Ernährung und Sport vor. Darüber hinaus bekamen die Ministerin und die weiteren externen Gäste jede Menge Infos darüber, welche weiteren Projekte am Gymnasium laufen.

Gutes Programm

Kurzum: Die Schule nutzte die kurze Zeit, um sich gut zu präsentieren.

Mit Erfolg, möchte man sagen. Löhrmann geriet ein ums andere Mal ins Schmunzeln und sparte am Ende nicht mit Lob. „Das tut richtig gut zu sehen, was Ihr in Eurer Schule erlebt“, sagte Löhrmann zu den Jugendlichen.

Und natürlich kam die Landesschulministerin nicht umhin, eine politische Botschaft zu verkünden. Die Ruhe, welche die jungen Menschen ausstrahlten, zeige, dass die These vom G8-Stress widerlegt sei, gab Löhrmann zu verstehen.

Auch Marten-Cleef hatte zu Beginn ihrer Ausführungen mit Blick auf die Qualität dargestellt, dass „unser G8-Gymnasium exemplarisch unter Beweis gestellt hat, dass es funktionieren“ könne.

Löhrmann warb für ganzheitliche Lernprozesse. Schule sei mehr als die Aneinanderreihung von Unterrichtsstunden. Löhrmann: „Ich gehe beflügelt weiter, durch das, was ich hier gesehen habe.“

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