Stadt möchte Vertrag mit Diakonie verlängern

Neukirchen-Vluyn..  Die Stadt möchte weiterhin in der Flüchtlingsarbeit mit der Grafschafter Diakonie gGmbH – Diakonisches Werk Kirchenkreis Moers zusammenarbeiten. Die Diakonie ist seit September des vergangenen Jahres für Koordination und Betreuung der Flüchtlinge und Asylsuchenden in den städtischen Unterkünften zuständig.

Zunächst hatte man einen befristeten Vertrag abgeschlossen, dieser endet Ende Dezember diesen Jahres. Der Vertrag sehe „eine Spitzabrechnung der Personal- und Sachkosten vor“, heißt es in einer Vorlage für die nächste Sitzung des Sozialausschusses, der über die Entfristung des besagten Vertrages befinden soll. Die Stadt möchte die Zusammenarbeit unbefristet verlängern. Vor dem Hintergrund soll eine Vereinbarung aufgenommen werden, die den Vertragspartnern eine Kündigung mit einer Frist von sechs Monaten zum Jahresende ermöglicht. Der Rat muss später über die Bereitstellung der Mittel entscheiden, der Sozialausschuss soll aber empfehlen, die notwendigen 70 000 Euro pro Jahr ab 2017 im Haushalt bereitzustellen.

Die Mitglieder des Ausschusses werden auch über die aktuelle Situation der Flüchtlinge sprechen. Alle Flüchtlingskinder im Alter zwischen 3 und 6 Jahren sind über das Programm Kita-Online gemeldet, zwei Kinder sind auf der Warteliste. Die Verwaltung geht davon aus, dass in absehbarer Zeit auch sie einen Platz bekommen. Zusammen mit dem Diakonischen Werk erstellt die Stadt derzeit ein Integrationskonzept (die NRZ berichtete).

 
 

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