Schadstoffmobil sammelt Umweltgifte

Moers..  Ob beim Putzen, Renovieren oder Werkeln: In den Moerser Haushalten und Gärten kommen täglich giftige und schädliche Stoffe zum Einsatz. Oftmals bleiben nach der Arbeit Reste übrig, die jedoch keinesfalls in die Abfalltonne oder in die Kanalisation gehören.

Aus diesem Grund gibt es in Moers das Schadstoffmobil, das an 30 Tagen im Jahr zu den Bürgern kommt. Einmal im Monat macht es Halt am Kreislaufwirtschaftshof der Enni Stadt & Service am Jostenhof. Einmal im Quartal kommt es außerdem zu acht über das Stadtgebiet verteilten Standorten.

Geänderte Uhrzeiten

„Im Januar sind Meerbeck und Scherpenberg an der Reihe“, so Abfallberaterin Claudia Jaeckel. Dabei gelten in diesem Jahr geänderte Uhrzeiten. „Am 22. Januar kommen wir von 12.30 bis 15 Uhr zum Marktplatz in Meerbeck und von 16 bis 18:30 Uhr zum Karlsplatz in Scherpenberg. Am 3. Januar können Bürger Schadstoffe von 7 Uhr bis 14 Uhr am Jostenhof abliefern.“

Abgegeben werden können Pflanzenschutzmittel, Säuren und Laugen, Spraydosen, Lackreste und Lösungsmittel kostenlos abliefern. Ausnahme: wasserlösliche und lösemittelfreie Dispersionsfarben. Da sie nicht schadstoffhaltig sind, müssen sie über den Restabfall entsorgt werden; leere Behälter gehören in den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne.

Am Schadstoffmobil nehmen zwei Chemiefachkräfte die giftigen Stoffe in Empfang. Jährlich sammelt das Schadstoffmobil mehrere hundert Liter Lacke, Lösungs- und Holzschutzmittel ein. Jaeckel: „Die Fahrzeugkapazitäten lassen pro Kunde nicht mehr als 30 Liter je Schadstoff zu.“ Die Moerser werden gebeten, die Schadstoffe möglichst im Originalbehälter, verschlossen und persönlich abzugeben. Übrigens: Altöle und Autobatterien müssen Bürger über den Fachhandel entsorgen, der zur Rücknahme gesetzlich verpflichtet ist.

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